Nach der Pleite von Thomas Cook plädiert Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) für eine deutliche Erhöhung der Haftungsgrenze für Reiseveranstalter.

"Der Urlaub ist gerade für Familien mit Kindern das Highlight des Jahres", sagte Kühne-Hörmann vor der am Donnerstag startenden Herbstkonferenz der Justizminister in Berlin. Besonders bei Pleiten großer Veranstalter riskiere man, dass viele Kunden ihr Geld nicht zurückerhielten. Die Haftungssumme liegt derzeit bei 110 Millionen Euro. Im Falle von Thomas Cook wird die Summe nicht ausreichen, um alle Forderungen zu erfüllen. Die Justizminister wollen über eine Vorlage auf Initiative Bayerns beraten, mit der die Bundesregierung aufgefordert werden soll, eine Erhöhung der Haftungsgrenze zu prüfen.