Weil er einen Mitbewohner wegen angeblicher Ruhestörungen erstochen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 65-Jährigen aus Frankfurt erhoben.

Der Vorwurf laute auf Totschlag, sagte Oberstaatsanwältin Niesen am Freitag. Die Tat soll sich Anfang Juli in der Wohnung des 70 Jahre alten Opfers ereignet haben, die über der des Beschuldigten in einem Mietshaus in Frankfurt-Bornheim lag. Anlass waren Klopfgeräusche, von denen sich der 65-Jährige offenbar gestört fühlte. Laut Anklage hatte er die bevorstehende Tat der Polizei am Telefon mitgeteit.