Nach einem Freispruch in einem Prozess um einen erstochenen Rentner vor dem Frankfurter Landgericht geht die Staatsanwaltschaft in Revision beim Bundesgerichtshof.

Das kündigte die Anklagebehörde am Freitag an. Die Entscheidung des Gerichts stimme nicht mit den Erkenntnissen aus der mehrtägigen Beweisaufnahme überein. Laut Landgericht war dem 66 Jahre alten Wohnungsnachbarn des 70-Jährigen die Täterschaft nicht nachzuweisen. Er soll jedoch die Tat vom Juli 2019 zuvor in einem Polizeinotruf angekündigt haben.