Brennender Lastwagen auf der A7

Das Fahrerhaus eines Sattelzugs, der gerade auf der A7 bei Bad Hersfeld unterwegs war, hat Feuer gefangen. Die Autobahn in Richtung Süden war eine Stunde lang gesperrt.

Der 48 Jahre alte Lkw-Fahrer konnte sich am Samstagmorgen nach Angaben der Polizei unverletzt aus dem brennenden Fahrerhaus retten. Die Zugmaschine seines Sattelzugs hatte auf der A7 zwischen Bad Hersfeld-West und Kirchheimer Dreieck zu qualmen begonnen, Feuer gefangen und brannte schließlich komplett aus. Wie die Polizei mitteilte, war der Motor wegen eines Defekts heißgelaufen.

150.000 Euro Schaden

Für die Löscharbeiten sperrte die Polizei die Autobahn in Richtung Süden gegen 7.30 Uhr komplett. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf den Anhänger mit der Ladung übergriff. Insgesamt bezifferte die Polizei den Schaden auf rund 150.000 Euro.

Nach rund zwei Stunden waren die Flammen erstickt, doch die Bergung des Wracks stand aus. Dafür war weiterhin eine Fahrspur gesperrt. Der Verkehr staute sich auf bis zu vier Kilometern.

Sendung: hr-iNFO, 5.12.2020, 9 Uhr