Ein Dachstuhlbrand hat ein Wohnhaus Oberursel vollständig unbewohnbar gemacht und Schaden in Höhe von rund einer Million Euro angerichtet. Ein Jugendlicher kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Audiobeitrag

Audio

Spendenaktion nach Brand in Oberursel

Rauch steigt aus Dach eines Einfamilienhaus hoch, von zwei Seiten sind Feuerwehrleitern und Löschwasser zu erkennen, auf der Straße stehen Feuerwehrkräfte.
Ende des Audiobeitrags

Nach dem Brand eines Wohnhauses in Oberursel-Weißkirchen (Hochtaunus), bei dem ein 13-Jähriger verletzt wurde, hat die Polizei neue Details mitgeteilt. Sie geht mittlerweile von einem Schaden von rund einer Million Euro aus, wie ein Sprecher am Freitag dem hr sagte. Das Feuer war am Mittwoch in der Küche der Obergeschosswohnung ausgebrochen und breitete sich bis zum Dachstuhl aus.

Das Feuer konnte nach mehreren Stunden gelöscht werden, das gesamte Gebäude sei jedoch nicht mehr bewohnbar. Der Feuerwehr zufolge sind das Dach des Hauses sowie die Decke des Obergeschosses durchgebrochen.

Schwierige Löscharbeiten im Dachstuhl

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe eine Rauchsäule über dem Wohnhaus gestanden. Der verletzte Jugendliche sei mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Auch die Anwohner der angrenzenden Stadtteile wurden von der Feuerwehr gebeten, wegen der starken Rauchentwicklung ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten und Lüftungen oder Klimaanlagen auszuschalten. Es habe jedoch keine direkte Gefahr bestanden.

Am Abend hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, war aber weiterhin im Einsatz, um einen Schwelbrand zu verhindern. Neben 70 bis 80 Feuerwehrkräften war auch das Technische Hilfswerk vor Ort. Online riefen private Initativen dazu auf, die betroffene Familie mit Geld und Sachspenden zu unterstützen.

Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen