Schäfer sorgen sich wegen Attacken einer sesshaften Wölfin in Nordhessen.

Es gebe Hinweise, dass das Tier für über mehr als 20 Risse von Nutztieren verantwortlich sei, sagte ein Sprecher des Landesverbandes für Schafzucht- und -haltung. "Diese sesshafte Wölfin überwindet den Mindestschutz unserer Zäune. Wir merken, dass das nicht reicht."

Die Schäfer hätten bereits beim Umweltministerium um ein erneutes Gespräch und Hilfe gebeten, berichtete er. Bislang habe es aber noch keine Reaktion darauf von den Verantwortlichen gegeben. Da die Wölfin offenbar gelernt habe, Zäune zu überwinden, müsse es einen flächendeckenden Mindestschutz für die Schafhalter geben.

Die Wölfin ist seit April in Nordhessen sesshaft. Sie wird wegen ihres Territoriums im Umkreis des Stölzinger Gebirges auch "Stölzinger Wölfin" genannt.