Frankfurt aus der Ferne fotografiert. Dicke Quellwolken ziehen über die Stadt und berühren fast die umliegende Landschaft.

Der Sommer 2021 hat seinen Namen einfach nicht verdient: Wer glaubte, der sonnige Freitag könnte ein Aufbruch in schönere Zeiten sein, wird schon am Wochenende eines Besseren belehrt. Auch in der neuen Woche ist dem Wetter der Blick auf den Kalender völlig egal.

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zum hr-fernsehen.de Video alle wetter! vom 29.07.2021

Erdüberlastungstag
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Es könnte so schön sein: Der Grill in Dauerbetrieb, ein leichter Schweißfilm als ständiger Begleiter und lange Hosen als ferne Erinnerung an eine andere Zeit. Doch der Sommer verweigert in diesem Jahr schlicht seinen Dienst.

Das Wetter am Freitag ist nur eine kurze Episode: Durch Zwischenhocheinfluss scheint (ausnahmsweise) fast überall in Hessen die Sonne. Nach einer frischen Nacht klettern die Temperaturen bis zum späten Nachmittag auf bis zu 28 Grad - ein Sommertag.

"Es kann kräftig schütten"

Schon am Samstag ist es im Norden des Bundeslandes aber schon wieder vorbei mit dem Sonnenschein: Es wird durchwachsen mit dichten Wolken und einigen, noch wenigen Schauern. Südhessen bekommt bei bis zu 25 Grad etwas weniger Wolken und etwas mehr Sonne ab. Das ganze bei lebhaftem Wind.

Doch auch hier bringt das Wochenende spätestens am Sonntag einen Wetterwechsel. Tiefdruckeinfluss übernimmt wieder die Oberhand. Wechselhaftes Wetter ist vorhergesagt, mit vielen Wolken, Schauern und Gewittern. "Es kann kräftig schütten", sagt hr-Meteorologe Mark Eisenmann. Unwetter werde es aber nicht geben, "nichts, was größere Probleme bereiten sollte".

Gedämpfte Temperaturen während der wärmsten Zeit

Das unbeständige Wetter setzt sich auch in der kommenden Woche fort, der "Schaukel-Sommer" geht weiter, es bleibt wechselhaft. Neben Sonnenschein gibt es dichte Wolken mit Schauern oder Gewittern. Die Höchstwerte zwischen 18 und 23 Grad nannte Eisenmann "gedämpft". "Normalerweise ist das die wärmste Zeit des Jahres", sagte er.

Ein stabiles Hoch sei auch mittelfristig derzeit nicht in Sicht. Es könne zwischendurch durchaus einzelne Tage mit viel Sonnenschein geben, sagte der Meteorologe. "Uns erreichen aber immer wieder neue Tiefausläufer."

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