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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Nächtliche Flucht im Feld

Der Abtransport des Verletzten gestaltete sich in unwegsamen Gelände schwierig.

Nach einem Unfall auf einer Landstraße bei Wiesbaden haben die Rettungskräfte nach einem Schwerverletzten suchen müssen. Seine Bergung gestaltete sich schwierig, ein Rettungswagen steckte zwischenzeitlich fest.

Am Samstagabend gegen 18 Uhr hat sich auf der L3028 bei Wiesbaden-Medenbach ein Unfall zwischen einer Autofahrerin und einem Fußgänger ereignet. Die alarmierten Rettungskräfte stellten bei ihrem Eintreffen fest, dass das Unfallopfer verschwunden war. Passanten hatten beobachtet, wie sich der Mann über ein Feld davon machte, berichtete die Feuerwehr.

Da davon auszugehen war, dass der Fußgänger bei dem Unfall schwer verletzt wurde, suchten die Einsatzkräfte mittels Wärmebildkamera und mehreren Trupps nach ihm. Sie fanden ihn schließlich im Unterholz. Der Mann war nach Polizeiangaben stark alkoholisiert.

Rettungswagen muss aus Acker gezogen werden

Der Abtransport des Verletzten gestaltete sich durch den aufgeweichten Ackerboden als schwierig, so die Feuerwehr. Die Person musste mit einer Schleifkorbtrage und einem Sondergerätewagen zurück zur Straße gebracht werden.

Zu allem Überfluss war ein Rettungswagen im Ackerboden stecken geblieben. Den Einsatzkräften kam ein Landwirt zu Hilfe, der den Rettungswagen mit einem Ackerschlepper barg.

Sendung: hr-iNFO, 20.12.2020, 9.00 Uhr