Blumen und Kerzen erinnern an das Unglück.

In einer Kindertagesstätte in Frankfurt-Seckbach ist ein sechs Jahre alter Junge tödlich verletzt worden. Er erlitt vermutlich einen Stromschlag.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tödliches Unglück in Frankfurter Kita

In dieser Kita ereignete sich das Unglück.
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Der Sechsjährige wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag in einer Kita im Frankfurter Stadtteil Seckbach so schwer verletzt, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb. Es bestehe die Vermutung, dass das Kind durch einen Stromschlag ums Leben kam. Dies müsse jedoch noch durch eine Obduktion geklärt werden, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag. Am Freitag soll das Obduktionsergebnis vorliegen.

Zuvor hatte die Frankfurter Rundschau über den Fall berichtet. Nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Kita bleibt nach Angaben der Stadt bis auf Weiteres geschlossen, die Kinder seien auf andere Kitas verteilt worden. Inzwischen habe eine Sicherheitsbegehung des Kita-Gebäudes durch die Unfallkasse Hessen stattgefunden und "kam zu dem dem Ergebnis, dass der Betrieb des Kinderzentrums wieder aufgenommen werden könnte", teilte die Stadt mit. Wann das sein wird, solle in den kommenden Tagen geklärt werden.

Dezernentin erschüttert

Die zuständige Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, äußerte sich betroffen zu dem Fall: "Ich bin erschüttert über dieses schreckliche Unglück. In meinen Gedanken bin ich bei der Familie und den Angehörigen des Kindes. Ich wünsche ihnen viel Kraft für diese schwere Zeit". Vor der geschlossenen Kita lagen am Donnerstag Blumen und Kerzen. An der Tür hing ein Schild: "Aufgrund eines Unfalls bleibt das Kinderzentrum geschlossen."

Sendung: hr1, 31.10.2019, 11.30 Uhr

Hinweis: In einer früheren Version stand, dass sich das Unglück am Mittwoch ereignet habe. Die Stadt korrigierte die Angaben. Das Unglück geschah am Dienstag.