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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pilot stirbt bei Segelflieger-Absturz in Fulda

Beim Absturz eines Segelfliegers am Fuldaer Aueweiher kam der Pilto ums Leben

Der Pilot eines Segelfliegers ist am Pfingstmontag in Fulda tödlich verunglückt. Er befand sich im Landeanflug, als es zum Unglück kam. Der Flieger stürzte nahe einer gut besuchten Kleingartenanlage ab.

Beim Absturz eines Segelfliegers ist am Pfingstmontag in Fulda der 66 Jahre alte Pilot ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 11.33 Uhr am Aueweiher in der Nähe der Kleingartenanlage Johannisau, teilte die Polizei mit.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft stammte der Pilot aus Petersberg (Fulda) und war Mitgliedim Aeroclub Rhön. Er hatte sich demnach zur Landung auf das Flugfeld angemeldet, das rund 800 Meter von der Kleingartenanlage entfernt liegt, als das Unglück aus noch unklarer Ursache passierte.

Nach Angaben der Polizei hatte der Flieger fünf Liter Treibstoff an Bord, die für einen Mini-Motor als Rückkehrhilfe gedacht waren.

Segelflieger in Flammen

Als die Rettungskräfte eintrafen, stand der Flieger bereits in Flammen. Der Pilot konnte nur noch tot geborgen werden. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden. Den Sachschaden schätzten die Ermittler auf rund 80.000 Euro.

Bei dem Segler handle es sich um ein Flugzeug aus Kunststoff, das sehr schnell brenne, zitiert osthessen-news.de den Einsatzleiter der Feuerwehr Fulda, Thomas Helmer. "Wir haben sofort mit den Löschmaßnahmen begonnen, doch der Pilot war leider nicht mehr zu retten."

Absturz in der Nähe von Kleingartenanlage

Der Segelflieger stürzte auf einer Wiese ab, zwischen der aufgrund des Feiertags gut besuchten Schrebergartenanlage und einem viel befahrenen Radweg, erläuterte Helmer: "Die Menschen dort haben sehr viel Glück gehabt."

Die Ermittlungen der Absturzursache wird neben der Kriminalpolizei auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung übernehmen.

Sendung: hr-iNFO, 01.06.2020, 13.00 Uhr