Trümmerteil eines abgestürzten Hubschraubers

Der am Sonntag auf Mallorca verunglückte Hubschrauber gehörte zur Flotte eines Unternehmens aus Friedrichsdorf. Beim Zusammenstoß mit einem Ultraleichtflugzeug waren sieben Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder.

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Der Helikopter, der am Sonntag über der Ferieninsel Mallorca mit einem Ultraleichtflugzeug zusammengestoßen ist, gehörte zur Flotte der Firma Rotorflug in Friedrichsdorf (Hochtaunus). Dies bestätigte das Unternehmen am späten Sonntagabend in einer kurzen Mitteilung auf seiner Homepage. Das Luftfahrt-Bundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung seien über diese Tatsache informiert worden, hieß es in der Stellungnahme weiter.

Auswärtiges Amt bestätigt: Vier Deutsche unter den Opfern

Bei dem Unglück nahe der Ortschaft Inca waren am Sonntag nach Angaben der balearischen Regionalregierung sieben Menschen ums Leben gekommen. Neben zwei Insassen des Flugzeugs und dem Helikopter-Piloten zählten laut Auswärtigem Amt auch vier deutsche Staatsbürger.

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Die abgesperrte Absturzstelle auf Mallorca
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Laut einem Bericht der Bild-Zeitung handelte es sich dabei um ein Ehepaar aus München sowie seine beiden neun und elf Jahre alten Kinder.

Rotorflug will Ermittlungsergebnisse abwarten

Die Firma Rotorflug erklärte, dass die Unfallstelle von den spanischen Behörden abgesperrt worden sei. Angaben zum Unfallhergang könne das Unternehmen vor Abschluss der Untersuchungen nicht machen. Rotorflug unterhält einen Stützpunkt auf einem Flugplatz auf Mallorca bietet laut eigener Homepage Rundflüge von 10 bis 30 Minuten Länge über die Insel an.

Das hessische Unternehmen schrieb: "Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rotorflug sind zutiefst betroffen und trauern um die Verstorbenen. Unser Mitgefühl gilt insbesondere den Angehörigen."

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 26.08.2019, 13.00 Uhr