Lkw-Unfall auf der A3

Bei zwei schweren Unfällen auf der A3 sind am Mittwoch insgesamt sieben Menschen verletzt worden, darunter eine Frau lebensgefährlich. Es kam zu starken Behindungen und langen Staus.

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Gleich zwei schwere Unfälle haben sich am Mittwoch auf der A3 ereignet und neben mehreren teils schwer Verletzten auch kilometerlange Staus verursacht.

Am frühen Morgen war ein Autofahrer bei Bad Camberg (Limburg-Weilburg) auf einen Kleinlaster aufgefahren. Die Autobahn Richtung Köln war daraufhin mehrere Stunden voll gesperrt, der Verkehr staute sich auf mehr als 20 Kilometern Länge.

Kurz nachdem die Sperrung am Mittag aufgehoben wurde, krachte es am Stauende erneut, als zwei Lastwagen zusammenstießen.

Aus Transporter geschleudert

Bei dem ersten Unfall war kurz vor 7 Uhr ein 31 Jahre alter Autofahrer, der alleine in seinem Fahrzeug saß, auf einen Transporter mit Anhänger aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß löste sich der Anhänger, der Kleinbus überschlug sich.

Dabei wurden zwei der fünf Insassen des Transporters aus dem Fahrzeug geschleudert. Eine der beiden Personen wurde schwerst verletzt, eine 23-Jährige Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sie hatte nach ersten Erkenntnissen der Polizei wohl den Sicherheitsgurt nicht angelegt und wurde durch die Schiebetür des sich überschlagenden Transporters geschleudert. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Klinik.

Der 35 Jahre alte Fahrer des Transporters sowie der mutmaßliche Unfallverursacher und die weiteren Insassen des Transporters wurden ebenfalls verletzt und in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Schwerer Lkw-Unfall an Stauende

Die Unfallursache war zunächst unklar. Ein Sachverständiger soll den Unfallhergang klären. Die A3 in Richtung Köln war bis 12.15 Uhr voll gesperrt, der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf einer Länge von über 20 Kilometern.

Kurz nachdem die Sperrung aufgehoben wurde, krachte es am Stauende erneut, als zwei Lastwagen zusammenstießen. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde in seiner Kabine eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr mit einer Hydraulikschere freigeschnitten werden und kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der zweite Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Zweiter langer Stau auf A3

Die Autobahn Richtung Köln wurde in Höhe der Raststätte Medenbach erneut gesperrt. Er bildete sich ein weiterer kilometerlanger Rückstau. Am frühen Abend wurde eine Fahrspur wieder freigegeben, es war aber weiterhin mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da die Umleitungsstrecken ebenfalls überlastet waren.

Erst am Dienstag hatte es ebenfalls auf der A3 nahe Limburg Behinderungen durch einen brennenden Lkw egeben.

Sendung: hr-iNFO, 3.7.2019, 10:30 Uhr