Ein küssendes Paar vor nebligem Feuerwerk.

Kalt und trocken startet Hessen ins Jahr 2020. Außerdem wird es mancherorts ziemlich nebelig. Das liegt an einer Koproduktion von Tiefdruckgebiet und Böllern.

Der Blick ins Jahr 2020 dürfte mancherorts etwas getrübt sein - und zwar im wörtlichen Sinn. Denn unter tätiger Mithilfe des Feuerwerks könne es vielerorts neblig werden, sagt hr-Meteorologe Ingo Bertram. Grund sei das Tief Eberhard, das am letzten Tag des Jahres einen schwachen Ausläufer von der Nordsee in Richtung Süden schickt.

"Die ganzen Böller begünstigen eine Nebelentwicklung, weil die Luft ohnehin schon feucht ist", sagt Bertram. Daher werde in vielen Regionen Hessens dichter Nebel entstehen - "wenn nicht schon vor Mitternacht, dann im Laufe des Feuerwerks". Ähnlich sei es am Jahreswechsel 2015/16 gewesen. Aber zumindest soll es im ganzen Land trocken bleiben, bei leichtem Frost.

Das neue Jahr beginnt vielerorts sonnig

Am Montag soll noch das stabile sonnige Hochdruckwetter vom Wochenende dominieren, sonnig und trocken, bei Temperaturen von 2 bis 9 Grad, auf den Bergen sogar bis zu 10 Grad. Die Wolkenfelder erwartet Bertram nur am Dienstag - vorausgesetzt, der Tiefausläufer schafft es überhaupt bis Hessen. "Es gibt auch eine Chance, dass er über Niedersachsen stehen bleibt", sagt Bertram.

Und auch das neue Jahr beginnt weitgehend sonnig, bei Temperaturen zwischen -2 und 5 Grad, wie Bertram sagt. Das bedeutet aber auch: Mit Schnee ist bis auf Weiteres nicht zu rechnen.

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter!, 30.12.2019, 19.15 Uhr