Etwas mehr als 1,1 Millionen Zigaretten gingen am 27. September auf Veranlassung der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main in der Müllverbrennungsanlage Eschersheim in Rauch auf.

Das war ein bisschen mehr als nur blauer Dunst. Die Bundespolizei hat in Frankfurt mehr als eine Million geschmuggelte Zigaretten verbrennen lassen: Glimmstängel mit einem Marktwert von rund 350.000 Euro gingen in Flammen auf.

Blauer Dunst über Eschersheim: In dem Frankfurter Stadtteil sind am Freitag mehr als 1,1 Million Zigaretten in Flammen aufgegangen. Die Bundespolizei Flughafen Frankfurt ließ die Schmuggelware in der dortigen Müllverbrennungsanlage vernichten, wie die Behörde mitteilte.

Die Zigaretten mit einem Marktwert von rund 350.000 Euro waren in rund 40 Ermittlungsverfahren seit September 2017 beschlagnahmt worden. Die Täter hätten demnach versucht, die Schmuggelware auf Flügen über Frankfurt in andere Länder der Europäischen Union einzuführen und zu verkaufen.

Schmuggler gaben sich als Touristen aus

In der Regel hätten sich die Schmuggler als Touristen ausgegeben. In allen Fällen ermittelte die Bundespolizei wegen unerlaubter Einreise oder Visumserschleichung.