Soziale Netzwerke im Internet haben dem Landgericht Frankfurt einen starken Anstieg eingehender Klagen beschert.

Während die Pressekammer des Gerichts 2016 noch 151 Verfahren verzeichnete, waren es 2019 bereits 391, wie Gerichtspräsident Wolf am Freitag sagte. Im laufenden Jahr würden bis zu 480 Pressesachen erwartet. Es gehe vor allem um Unterlassungs- und Löschungsansprüche der Kläger sowie das sogenannte Recht auf Vergessen, das gegen Suchplattformen geltend gemacht werde.

Die meisten Kläger seien nicht aus dem Landgerichtsbezirk Frankfurt.