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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found ICE legt Notbremsung wegen Kindern auf Gleisen ein

ICE fährt in einer Kurve

Schreckmoment für den Lokführer eines ICE: An der Bahnstrecke bei Limburg sieht er zwei spielende Kinder und zieht die Bremse. Erst nach zwei Kilometern kommt der Zug zum Stehen.

Auf der Strecke von Köln nach Frankfurt hat der Lokführer eines ICE eine Notbremsung eingeleitet. Er nahm am Dienstag gegen 17.15 Uhr zwischen Montabaur und Limburg-Süd in einiger Entfernung eine Bewegung direkt an der Bahnstrecke wahr. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war der Zug zu diesem Zeitpunkt etwa 280 Stundenkilometer schnell.

Beim Vorbeirutschen Kinder erkannt

Erst nach zwei Kilometern kam der Zug endlich zum Stehen. Als er während des Bremsens die betreffende Stelle passierte, erkannte der Lokführer in unmittelbarer Nähe der Gleise zwei Kinder. Die alarmierte Bundespolizei fand wenig später jedoch niemanden mehr vor.

Die Kinder seien vermutlich sofort getürmt, sagte ein Sprecher. Über ihr ungefähres Alter und Geschlecht ist nichts bekannt. "Ich hoffe, dass sie so erschrocken sind, dass sie so einen Blödsinn nicht noch einmal machen", so der Sprecher.

Strecke eine Stunde lang gesperrt

In dem gut besetzten Zug wurde durch die Notbremsung niemand verletzt. Wegen der Suche war die Bahnstrecke rund eine Stunde lang gesperrt. Dadurch kam es bei 15 weiteren ICE-Verbindungen zu Verspätungen.

Sendung: hr-iNFO, 17.06.2020, 18.30 Uhr