Drei Bäume in nebeliger Landschaft.

Der November zeigt sich in diesen Tagen ganz vertraut: grau, wechselhaft und spürbar kühler. Bei schlechten Sichtverhältnissen steigt jetzt auch die Gefahr von Wildunfällen.

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zum Video alle wetter! vom 02.11.2021

Winterfestes Fahrrad Nikola Krnjaic
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An den kommenden Abenden können die Vorzüge der kalten Jahreszeit so richtig genossen werden. Wenn es durch die Zeitumstellung früher dunkel wird und dazu auch das Wetter spürbar kühler und wechselhafter, bietet es sich an, sich auf dem Sofa mit einer warmen Decke einzukuscheln und Kerzen anzünden. "Der November groovt sich jetzt richtig ein, es droht uns aber auch kein Ungemach", sagt Tim Staeger aus der hr-Wetterredaktion. 

Kühlere Meeresluft im Anmarsch

Tief Nael, das uns am vergangenen Wochenende noch sehr milde Temperaturen brachte, ist jetzt nach Osten abgezogen. Ihm folgt bei Winden aus west-nordwestlicher Richtung kühlere Meeresluft. Und da sich an dieser Wetterlage in den nächsten Tagen erst mal nicht viel ändern wird, "haben wir eine Wetterumstellung auf relativ graues, herbstlich-wechselhaftes Wetter mit Temperaturen, die der Jahreszeit angemessen sind", erklärt der hr-Wetterexperte. Einzelne Schauer wechseln sich mit trockenen Phasen ab. 

"Die Temperaturen werden sich in den kommenden Tagen einpendeln zwischen Höchstwerten von 10 Grad am Tag und maximal um den Gefrierpunkt in der Nacht", sagt Staeger. In den Tallagen von Mittel- und Nordhessen sei Frost nicht ganz ausschließen, wenn die Wolkendecke mal aufreißt. Mit hartem Nachtfrost sei aber noch nicht zu rechnen. Nebel sei auch erst mal nicht in Sicht, die Sonne wird es aber auch kaum durch die dicken Wolken schaffen.  

Gefahr von Wildunfällen steigt 

Aber auch ohne Nebel: Jetzt direkt nach der Zeitumstellung ist die Gefahr eines Wildunfalls besonders hoch. "Wenn es jetzt eine Stunde früher dunkel ist, sind die Tiere mit uns im Berufsverkehr auf Futtersuche. Und das unter besonders schlechten Sichtverhältnissen", erklärt Cornelius Blanke vom ADAC Hessen-Thüringen.

Vorausschauend zu fahren, sei jetzt besonders wichtig: nicht nur, wenn Schilder explizit vor Wildwechsel warnen, sondern auch generell beim Einfahren in Waldgebiete oder Schneisen. Sollte ein Aufprall nicht zu vermeiden sein, solle man nicht nach links und rechts ausweichen, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Anschließend die Polizei rufen und sich den Unfall als Wildunfall für die Versicherung bescheinigen lassen.

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