Nach den fünf Urteilen im Hauptprozess um den Missbrauchskomplex Münster haben alle Verurteilten Revision eingelegt, darunter ein 31-Jähriger aus Staufenberg (Gießen).

Wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte, hat die Große Strafkammer noch bis etwa Anfang November Zeit für die schriftliche Urteilsbegründung. Mit der Zustellung haben die Anwälte dann vier Wochen Zeit für die schriftliche Begründung der Revision.

Der 31-Jährige war vergangenen Dienstag zu sechs Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.