Im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke verfolgen die Ermittlungsbehörden einem Bericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) zufolge eine Spur nach Norddeutschland.

Die Bundesanwaltschaft forderte demnach aus Schleswig-Holstein Akten zum mutmaßlichen Mörder Stephan Ernst an. Nach RND-Informationen soll geklärt werden, ob die Tatwaffe von der rechtsextremen Terrorgruppe "Combat 18 Pinneberg" ist. Ernst habe 2003 eine Demo gegen eine Wehrmachtsausstellung in Neumünster besucht. Bei Durchsuchungen fand die Polizei später Revolver desselben Typs.