Auf der Bahnstrecke Frankfurt-Köln ist ein ICE wegen Rauchentwicklung evakuiert worden. Rund 150 Menschen mussten den Zug verlassen. Die Strecke war am Bahnhof Limburg-Süd vorübergehend gesperrt.

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Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken untersuchen den ICE.
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Der ICE 12 von Frankfurt nach Brüssel ist am Mittwoch im Bahnhof Limburg-Süd geräumt worden, nachdem es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war. Nach Angaben der Feuerwehr hatten die Bremsen gequalmt. Die Bahn teilte mit, die Rauchentwicklung sei an drei Drehgestellen am Fahrwerk aufgetreten.

"Keine Gefahr für Reisende"

Die Bahnstrecke wurde um 18.50 Uhr gesperrt. Laut Bundespolizei bestand für die 150 Reisenden keine Gefahr. Dennoch wurde der Zug vorsorglich evakuiert. Die Reisenden konnten mit dem nachfolgenden Zug in Richtung Köln weiterfahren.

Vor Ort suchte die Feuerwehr den Zug bereits mit Wärmebildkameras nach möglichen Brandnestern ab. Eine Frau wurde kurzzeitig vom Rettungsdienst versorgt, konnte ihre Reise aber ebefalls fortsetzen. Der ICE soll nun in der Werkstatt untersucht werden.

Zwei Fernzüge umgeleitet

Die Strecke wurde gegen 19.30 Uhr wieder freigegeben. Der ICE 104 von Frankfurt nach Köln sowie der ICE 203 in der Gegenrichtung wurden einem Bahnsprecher linksrheinisch umgeleitet. Dadurch kam es bei diesen Zügen zu Verspätungen von etwa einer Stunde.

Sendung: hr1, 26.6.2019, 21 Uhr