Im Streit um die Zwangsmitgliedschaft eines Frankfurter Ehepaars in der jüdischen Gemeinde sind die Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht unterlegen.

Das Paar hatte 2002 als Religion beim Einwohnermeldeamt "mosaisch" angegeben und wurde so automatisch Mitglied der Gemeinde, obwohl es deren Ausrichtung ablehnt. Gestritten wird um 114.000 Euro Synagogensteuer.