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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Traglufthalle in Darmstadt zusammengefallen

Die zusammengefallene Traglufthalle im Nordbad

Sturmtief "Mortimer" hat in Darmstadt die Traglufthalle des Nordbads beschädigt. Schwimmbadbetrieb ist derzeit nicht möglich. Auch im Bahnverkehr sorgte das Sturmtief für Behinderungen.

Wegen eines Risses in der Außenhaut ist in der Nacht zum Montag die Traglufthalle das Nordbads in Darmstadt zum Teil in sich zusammengesackt. Das gut zwei Mal zwei Meter große Loch in der Außenhaut hat vermutlich Sturmtief "Mortimer" verursacht.

Der Druckabfall wurde gegen 4 Uhr bemerkt. Durch den Zusammenfall liegen die Folie und das Drahtgeflecht der fast 60 Meter langen Halle direkt auf der Wasseroberfläche der beiden Trainingsbecken.

Personen wurden laut Stadtverwaltung nicht verletzt. Schwimmbadbetrieb ist aber derzeit nicht möglich. Die Reperaturarbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern, das Bad soll kommenden Montag wieder öffnen. Ersatzweise öffnet die Stadt am Dienstag und Mittwoch das Bezirksbad im Stadtteil Bessungen.

Kaum Unwetterschäden, Behinderungen im Zugverkehr

Auch im Bahnverkehr hat Sturmtief "Mortimer" für Behinderungen gesorgt. Am frühen Montagmorgen fielen am Frankfurter Hauptbahnhof Fernverkehrszüge in Richtung Norden aus und es kam zu Verspätungen. Vor allem der Norden und Nordosten Deutschlands waren von dem Unwetter betroffen. Die Bahn stellte dort am Morgen ihren Fernverkehr für einige Stunden weitgehend ein.

Reisende von Frankfurt oder Kassel nach Norddeutschland mussten sich auf Wartezeiten einstellen. Ein Verkehrschaos habe es in Hessen aber nicht gegeben, sagte eine Bahnsprecherin. Im Rhein-Main-Gebiet hätten sich die Sturmschäden in Grenzen gehalten.

Das bestätigten auch alle großen hessischen Polizeipräsidien. Es habe infolge des Sturmes kaum Einsätze gegeben, hieß es. Die Feuerwehren hätten lediglich mit einigen Ästen und umgefallen Bäumen zu tun gehabt. Verletzt habe sich niemand.

Wetter weiter windig

Das Wetter beruhigt sich allmählich, die Woche bleibt aber ungemütlich in Hessen, vor allem im Norden. Am Dienstag rechnen die Meteorologen erneut mit schauerartigem Regen, nachmittags soll es gewittern. Der Wind weht mäßig bis frisch, stürmische Böen sind möglich.

Sendung: hr-iNFO, 30.09.2019, 16.00 Uhr