Ihre Kommentare Fanden Sie die Vorsichtsmaßnahmen bei "Sabine" gerechtfertigt?

75 Kommentare

  • Es muss halt manchmal jemand den Hut aufhaben und eine Entscheidung treffen, von der man nicht ganz genau sagen kann, wie gerechtfertigt sie im Nachhinein gewesen sein wird. Und andere müssen dann auch mal Respekt vor so einer Entscheidung haben.
    Ist bei Sabine jemand gestorben? Nein. Dann ist also alles gut.

  • Ja, auf jeden Fall! Wenn nicht gewarnt worden wäre, hätten sich auch viele aufgeregt und möglicherweise wäre mehr passiert!

  • Hallo,
    als Eltern sind solche spontane Entscheidung schwer mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren.
    Wenn man sein Kind nicht in die 300 m entfernte Grundschule bringen darf (Notbetreuung mit 1 Betreuer!!!). In solchen Fällen sollte es möglich sein mit dem Auto mitzubringen und abzuholen. Oder die Eltern könnten untereinander was regeln. Wenn man 20 km fahren muss zu den Großeltern ist dieses eine noch größere Gefahr.
    Und es hieß von der Schule , man solle möglichst nicht rausgehen.
    Warum wurden dann Eltern auch hier nicht unterstützt, indem sie auch zuhause bleiben müssten mit ihren Kindern. ....
    Nicht jeder hat einfach mal spontan die Möglichkeit frei zu bekommen, gerade beim Einzelhandel .
    Im Endeffekt fand ich es übertrieben.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Die Vorsichtsmassnahmen waren gerechtfertigt. Warum: Oben im Text ist von s.g. "Schnellläufern" die Rede, das sind kleinräumige Tiefdruckgebiete, die sich am Rand grosser Stürme wie "Sabine" aus einer s.g. "Welle" bilden können und dann besonders gefährlich stark werden können. Solch eine Entwicklung vollzieht sich - wie der Name sagt - schnell. Bestes Beispiel ist hierfür sicherlich Lothar von 1999. Ob sich aus einer kleinen "Welle"im Sturmfeld eines grossen Tiefdrucksystems tatsächlich ein starker Schnellläufer entwickelt, lässt sich nunmal auch heute noch nicht lang genug im Voraus prognostizieren, um dann noch ausreichende Massnahmen treffen zu können. Der DWD musste 1999 viel Kritik einstecken, weil er nicht ausreichend vor Lothar gewarnt hatte. Es bleibt also als einzige und richte Alternative, bereits bei der Möglichkeit einer solchen Entwicklung (und das Potenzial dafür hatte Sturm Sabine) die Vorsichtsmassnahmen für den "worst case" einzuleiten.

  • Es ist dich albern. Man (Bahn, Schulen, etc.) kann einfach nicht gewinnen... Passiert etwas wurde zu wenig getan. Passiert nichts, waren die Maßnahmen übertrieben. Das Gemotze kommt vielleicht noch von den gleichen ewigen Besserwissern. Lässt uns doch einfach froh darüber sein, dass wir diesmal gut vorbereitet waren und wenig passiert ist. Beim nächsten Mal haben wir vielleicht nicht so viel Glück und dann wir auch wieder nach Konsequenzen für die Verantwortlichen geschrien...

  • Was mir in der ganzen Diskussion fehlt: Es wird toll auf die Vorsichtsmaßnahmen gegenüber Schülern und Personen die evtl. in einem Zug "stranden" könnten eingegangen. Vergessen weren aber vom normalen Arbeitnehmer wurde erwartet pünktlich auf der Arbeitsstelle zu erscheinen. Sprich: Toll das keine Züge fuhren und keiner dort Gefahr lief zu "stranden", so wurden die Zugpendler eben genötigt sich mit dem Auto in Gefahr zu begeben.

    Die Maßnahmen waren im nachhineine sicher übertrieben. Das wusste man natürlich vorher nicht. Ich möchte mal den Ansatz zur Diskussion geben, wie in Zukunft (bei wahrscheinlich öfter auftretenden Unwettern) auch für den Normalarbeitnehmer ein Schutz generiert weren kann.
    Firmen nehmen sich von vertraglichen Pflichten durch höhere Gewalt (Unwetter) aus, Arbeitnehmern wird dieses Recht dagegen nicht eingeräumt. Wenn dieser Sturm so schlimm war wie angekündigt, sollte man über den zukünftigen Schutz ALLER nachdenken und wie zu verfahren ist.

  • Ne, wenn die Kinder dann auch zuhause geblieben waeren. Aber statt Schule macht man halt eine Shopping Tour mit Mama

  • Nein, überhaupt nicht. Führen wir in den Schulen die 3 Tage Woche ein. Mal gespannt, ob bei einer Warnung freitags die Kinder auch zuhause bleiben oder ob der Future Kram doch wichtiger ist

  • Lieber so als anders herum!

  • Ja , auf jeden Fall. Wäre nichts getan worden , grade im Bahnverkehr , und es wäre auf freier Strecke was passiert, und sei es * nur * stundenlanges Ausharren mit dem bangen Gefühl, das noch immer mehr passieren kann , wäre das Geschimpfe auf die Bahn auch da gewesen. Es gibt leider immer Menschen, die egal wie und was , etwas zu meckern haben. Und wer konnte im Voraus wissen , das es doch nicht ganz so schlimm wurde ??? Niemand !!
    Unterrichtsausfall , nun , da kann man wirklich geteilter Meinung sein. Eine Schule , mitten in der Stadt , ohne Bäume in der Nähe , kann da was passieren ? Doch , eventuell Sturmschaden durch herunterfallende Dachteile , die , wenn jemand getroffen wird , auch böse Verletzungen hervorrufen können.
    Meine Meinung , alles richtig gemacht.

  • Nein es war nicht übertrieben. Es ist doch völlig egal ob das ein Sturm, ein Orkan oder sonst was war. Das sind nur Kategorien. Fakt ist, an manchen Orten im Taunus hat es ordentlich geweht und auch Äste etc durch die Gegend geworfen, Bäume entwurzelt und Straßenschilder aus dem Boden gerissen und das bis in den späten Nachmittag hinein. Das war erstmal nicht "harmlos" und hatte durchaus Gefahrenpotential.

    Deswegen fand ich es OK das mal für einen Tag langsamer getreten wurde.

    Alles richtig gemacht.

  • Wenn man NICHT selbst betroffen ist (Bahn hält auf offener Strecke, Dachziegel verletzen einen etc) mag es übertrieben sein. Aber es sieht ganz anders aus, wenn man selbst zu Schaden kommt.
    Von daher: Ich halte die Vorsichtsmaßnahme für RICHTIG. Auch wenn es für einen selbst sehr ungelegen kommt.

  • Selbstverständlich waren die Entscheidungen richtig.
    Stellenweise war der Sturm doch schon sehr heftig,
    Jeder konnte sich darauf einstellen.
    Was hätte es für einen Aufschrei gegeben wenn tatsächlich schwere Schäden oder Todesopfer gegeben hätte.
    Die getroffenen Maßnahmen waren angemessen und in der Sache richtig.

  • Ja sie waren richtig. Wenn man nicht so intensiv gewarnt hätte und es wäre etwas passiert, dass Geschrei wäre sehr laut geworden. Aber wie man es macht ist falsch.

  • Regional mag es angemessen gewesen sein. In der Gesamtsache hat man es aber deutlich übertrieben.
    Zu meiner Schulzeit gab es schon Stürme, die Ziegel vom Dach gepustet haben. Dann waren eben morgens auf dem Schulhof Bereiche mit Flatterband gesperrt und gut war's. Zur Schule gegangen ist man trotzdem.
    Auch bei der Bahn hat man unnötigerweise dort, wo der Sturm eigentlich nur ein etwas steiferer Wind war, den Betrieb eingestellt. Ja, es gab Strecken, da wäre nichts mehr gegangen, weil Bäume quer lagen, aber in anderen Regionen Deutschlands fuhr nur kein Zug, weil beschlossen wurde, keine Züge fahren zu lassen.
    Aber das passt zur allgemeinen Vollkaskomentalität...

  • Welche Profilierungsg... Typen haben hier Kritik geäussert.
    Ich bin froh, dass die Schuleiter/innen zum Wohle des Kindes entschieden haben.
    In diesem Falle lieber zu pessimistisch als das hinterher etwas passiert währe und keiner
    will die Verantwortung übernehmen.
    Gibt es eigentlich noch Fridays for future wo die Schüler/innen die 4 Tage Woche hatten!?
    Wir können froh sein, dass nichts schlimmeres passiert ist!

  • Das Ziel war ja insbesondere auch, Personenschäden zu verhindern. Wenn die Züge gefahren wären, die Kinder zur Schule gegangen/gefahren wären, viele, die wegen der Warnungen zu Hause geblieben sind, rausgegangen wären - wie viele Verletzte hätte es womöglich gegeben? Wenn ich mir allein schon ansehe, wie viele mehr oder weniger dicke Äste hier in Darmstadt abgebrochen sind: Ich möchte nicht von einem herumfliegenden Ast getroffen werden. Von daher kann man sicherlich auch sagen: Es ist so glimpflich ausgegangen, weil gewarnt wurde und so nur wenige Menschen den Gefahren ausgesetzt waren.

  • Ja, wenn nur ein Kind auf dem Schulweg zu Schaden kommt, stellen sie sich die Vorwürfe vor.

  • Mir wird echt schlecht, wenn ich solch Kommentare wie von Andreas aus Mühlheim lese:

    "Der Ballungsraum muss funktionieren und zwar fast immer. Ein normaler Wintersturm kann kein Grund für Ausfall sein. Entweder müssen die Gleiskörper großflächig entwaldet werden oder es muss ausreichend Räumpersonal von der Bahn bereitgestellt werden."

    Ein Sturm kann sehr wohl ein Grund für einen Ausfall sein. Sollen Züge großflächig als Angriffsfläche für einen Sturm herhalten und bei Tempo 120-200 aus dem Gleisbett gehoben werden? Auch ein Großraum wie zum Beispiel OF oder F wird einen Tag ohne Nahverkehr auskommen. Ich vermute Sie standen am Bahnhof und warteten auf den nächsten Zug. Hätten Sie sich mal die Nachrichten angeschaut. Entwurzelte Bäume, Abgedeckte Dächer schrottreife Autos...

    ALLES, aber auch ABSOLUT ALLES richtig gemacht. Nur Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen wurde schlimmeres verhindert.
    Vielen Dank an alle freiwilligen und berufsbedingten Helfer in diesem Land

  • Nein, wenn man bedenkt, dass in den Städten viele Baukräne stehen, die wie man am Dom in Frankfurt sehen kann, umfallen können bei starkem Wind, finde ich das Vorgehen eine angemessene Vorsichtsmaßnahme.
    An vielen Darmstädter Schulen wird gebaut.

  • Ah ja! Wie immer; Glas halb voll oder halb leer: was aber, wenn der Inhalt gefroren ist? oder: hinterher klug schwätzen oder zuvor besonnen sein?! Der Inhalt kann auch gefährlich sein!!! Und kluge Worte heilen keine Beulen hinterher. Nur wer sich wieder profilieren will, hat hinterher viel Worte!

  • Ja, sie waren gerechtfertigt.
    Man weiß im Vorfeld eines Unwetters nie, wie es sich tatsächlich entwickeln wird.
    Wäre auch nur ein Mensch zu Tode gekommen, wäre der Aufschrei groß gewesen.
    Schade, dass man sich nicht über den glimpflichen Ausgang freut, sondern direkt wieder die Maßnahmen in Frage stellt...

    Zu Volker Schneider: Besonders in NRW und Niedersachsen gab es einige Züge, die auf freier Strecke evakuiert werden mussten.
    Zu Jürgen Siech: Dem Kommentar kann ich nur zustimmen.

  • Wenn auch nur ein Kind durch den Sturm zu Schaden gekommen wäre.
    was würden Sie dann fragen?
    Ist das nicht auch eine Form von Populismus?
    Sie haben doch die Infos über das Wetter - also warum nicht vorher diese Frage?
    Wenn Sie aber aus einer Sturmwarnung nur eine Meldung machen - natürlich entsprechend medial aufgeblasen - dann ist es doch sonnenklar, dass Schulleitungen sehr vorsichtig sind.
    Ein Ziegel auf den Kopf eines Schülers...
    und dann die Medien-Reaktion -ganz zu schweigen von den betroffenen Eltern und den Kindern.

  • Guten Tag,
    ich bin Mutter von zwei Schulkindern und ich hätte NIEMALS meine Kinder bei einem solchen Wetter vor die Tür geschickt! Das wäre unverantwortlich! Wer kann schon schon ganz genau einschätzen, was da kommt? Dann lieber auf Nummer Sicher. Die Frage, ob das übertrieben war, stellt sich für mich gar nicht. Was macht schon dieser eine Tag?? Stürme sind höhere Gewalt, das ist nunmal so.

  • Ja ganz klar. Wenn nur win Personenschäden entstanden wäre hätte es Schere Kritik gegeben

  • Ja, allerdings. Diese "Angriffe" sind dich wirklich dumm und unsinnig. Das sind genau die Stimmen, die als erste schreien, wenn etwas Schlimmes passiert wäre. Ich finde es super, dass die Behörden prophylaktisch reagiert haben.

  • Naja, die Schulschließungen waren ein Produkt der Panikmache im Vorfeld. Dass letztlich dann alles gar nicht so schlimm wurde, konnte ja keiner ahnen. Vielleicht einfach weniger Panik machen, ich konnte schon vor Sonntag die Worte "Sturm" und "Sabine" nicht mehr hören. Ein bisschen mehr nachdenken und ein bisschen weniger Panik. ;)

    Bei uns in Mittelhessen war es nachts stürmisch, morgens noch windig. Den Kleinen hab ich mittags zur Fuß vom Kindergarten abgeholt, alles kein Problem. Die Chance vor dem Kindergarten von Elterntaxis über den Haufen gefahren zu werden ist größer als bei ein bisschen Wind einen Ziegel auf den Kopf zu bekommen. Vielleicht mach ich es demnächst so, dass die Kinder immer einen Fahrradhelm tragen müssen. Habe ich neulich bei Helikopter-Eltern und deren Nachwuchs auf einem Spielplatz gesehen. Wie hab ich nur meine Kindheit ohne Fahrradhelm überlebt?

  • Nein, es gibt keine Vollkaskoversicherung gegen normale Risiken unseres Lebens, auch wenn uns das Politiker und Juristen einreden wollen. Ich warte auf das erste ARD/ZDF/HR extra zum jeden Morgen stattfindenden Sonnenaufgang.

  • Auf jeden Fall. Es ist besser, man ist vorsichtig bevor Menschen zu Schaden kommen. Dann wären die Vorwürfe groß. Alles richtig gemacht

  • Ich finde die Bahn und Schulen haben richtig reagiert.
    Auf dem Land werden sehr viele Schüler mit Bussen durch die Wälder gefahren. Ich hätte mit eher gewünscht das unsere Bundes Bildungsministern eine Empfehlung ausgesprochen hätte.....

  • Guten Morgen,
    wenn ein Schulbus in einen umgestürzten Baum gefahren wäre, ein Zug stundenlang ohne Strom auf freier Strecke gestrandet wäre, hätte die die Titelzeile wie gelautet?
    Genau!
    Wie mans macht, macht mans falsch.
    Einen ruhigen Tag allen.

  • Ich finde die Massnahne war gerechtfertigt.
    Kein Kind wurde durch herunterfallende Dachziegeln (bei uns in der Strasse) oder aehnlichen verletzt.
    Und kein Kind wird wohl durch den einen Tag Ausfall durch das Abitur fallen.

    #Sturmimqasserglas

  • Vollkommen richtig! Wenn Züge gegen umgestürzte Bäume fahren, Menschen auf offener Strecke stranden oder Schulbusse nicht mehr weiter kommen - das will niemand. Und ein Tag Schulausfall schadet nicht im späteren Beruf oder Studium.

  • Im Nachhinein ist man immer schlauer, ja. In Bezug auf den Sturm fand ich die Vorkehrungen mit Schul- und KiTa-Schließungen übers Ziel hinaus geschossen.
    Dank des DWD konnte der Höhepunkt des Sturms auf einige Stunden abends und nachts vorhergesagt werden. Wäre dieser um 12 Uhr mittags gewesen, hätte ich die Maßnahmen der landesweiten Schulschließung noch nachvollziehen können. Dass die Bahn stillsteht, ist auch noch nachvollziehbar (Strecken durch Wälder).
    Was ich nicht nachvollziehen kann: alle Regionen Hessens in einen Topf werfen, KiTas und Schulen mit lokalem Einzugsgebiet mit regionalen Schulen gleichsetzen, Arbeitnehmer flächendeckend vor ein Betreuungsproblem stellen.
    Und das Stichwort "Eigenverantwortung": Ist der Weg zumutbar, bestehen auf dem Weg ggf. Gefahren (viele Bäume)? Kommen wir überhaupt weg (Einfahrt/Straße blockiert)? Wenn nicht, bleibt das Kind entschuldigt zuhause und arbeitet dann nach.

    Mein Dank geht an die vielen Freiwilligen, die sich bereitgehalten haben.

  • Wird sich auf so ein Ereignis nicht vorbereitet, wird sich im Nachhinein aufgeregt, das nichts gemacht wurde und darüber geschrieben.
    Bereitet man sich vor, wird sich wiederum im Nachhinein aufgeregt und gefragt, "Wars nicht zuviel!" und ebenfalls geschrieben.
    Immer mit dem Anstrich des "Klugscheißers" und vor Allem im Nachhinein, wenn die Lage rum ist.
    Hauptsache es wird Papier bedruckt. Jedes Mal dasselbe......langweilig!!!

  • Ja. Auf jeden Fall! Wie groß wäre das Geschrei und die Kritik heute, wenn etwas passiert wäre und es wäre keine Warnung ausgesprochen worden? Nur zu gut, dass man aus Vergangenem gelernt hat! Ich finde es mehr als richtig das auch die Schulen geschlossen wurden. Es ist doch toll, dass es heutzutage solche präzise Wettervorhersagen gibt. Dann aber bitte auch alle Warnungen aussprechen! Lieber einmal zu viel gewarnt, als Verletzte oder sogar Tote zu beklagen. Unfassbar sich jetzt darüber aufzuregen! Bei Kyrill ist uns eine uralte 30 Meter hohe Linde umgefallen, hat unsere 2 Autos zerschlagen und fiel auf eine viel befahrene Landstraße. 2 Minuten vorher, hätten wir noch in unseren Autos gesessen. Jeder der hier kritisiert, sollte mal dabei sein, wenn ein Baum fällt. DAS geschieht in einem Bruchteil einer Sekunde und die Schäden kann man sich wohl vorstellen.

  • Ja, absolut.wäre es anders gekommen, hätte man - wie üblich jahrelang und erfolglos - nach verantwortlichen "ermittelt"

  • Viel Aufregung um wenig - und vollkommen überzogene Maßnahmen.

    Nein, niemand soll gefährdet werden. Dennoch ist es unangemessen, derart umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen zu beschließen. Besser wäre es zweifelsfrei gewesen, die örtliche Situation entsprechend der tatsächlichen Gegebenheiten zu beurteilen - und das wäre eben erst am Montag in den frühen Morgenstunden möglich gewesen.

    Was passiert stattdessen? Die Deutsche Bahn legt fest, dass der S-Bahn-Verkehr am Montag frühestens ab 8 Uhr beginnt. Die VIAS (RE 9 und RB 10) fährt schon vorher und - Ironie der Geschichte - zwischen Wiesbaden und Frankfurt auf denselben Schienen, die auch von der S 1 befahren werden. Auch ein pauschaler Unterrichtsausfall war übertrieben, da muss man jeden Schulbezirk einzeln betrachten - und in Zeiten elektronischer Massenkommunikation sollte auch ein kurzfristigerer Ausfall mitteilbar sein. Es verbleibt der Eindruck, dass einige Verantwortliche keine Lust hatten, früh aufzustehen ...

  • Egal, wie man es macht es ist immer falsch!

    Wird gewarnt, gibt es Menschen die finden es ist übertrieben, wird Nicht gewarnt ist es auch nichts.
    und eine goldene Mitte der Warnung kann es bei einer Wetter Warnung nicht geben.

    Ja es war ein normaler Sturm, es hätte aber auch mehr sein können.

    Wir gehören hier zu den Opfern des Sturms 2019 im Rhein Main Gebiet und das sogar mitten im Sommer!

    Deshalb wenn ein "Unwetter vorausgesagt werden kann, dann bitteschön. Was man letztendlich damit anfängt bleibt jedem selbst überlassen. PS Unsere Schule steht in einem kl Wäldchen und wir waren froh das diese Schule geschlossen blieb.

  • Grundsätzlich ist es richtig, jede Entscheidung im Nachhinein zu überprüfen. Nur so kann man für die Zukunft lernen.
    In diesem Fall wäre mir etwas weniger Aufregung lieber gewesen. Ja, es hat gestürmt. Das kommt in dieser Jahreszeit schon mal vor und gehört zum normalen Lebensrisiko. Anders - und damit schwer einzuschätzen- war, dass bei den weichen Böden vielleicht schneller mal ein Baum umfällt. Das kann aber in den nächsten Tagen immer noch passieren. Konsequenz? Zwei Wochen keine Bahn, Schule,...?

  • Ja besser es ruht der Bahnverkehr oder sollen im Zug Menschen gefangen sein oder vielleicht verletzt werden. Der Flugverkehr wird öfters und schneller eingestellt und der Kunde bekommt keine Entschädigung, wie bei der Bahn denn Sturm ist beim Flugverkehr höher Gewalt und Sicherheit geht vor. Warum darf das die Bahn denn nicht dort auch sein.

  • Ja,
    lieber so, als wenn zu wenig vorhergesagt wird und am Ende mehr passiert."

  • Bei Frauen kann man nie vorsichtig genug sein !

  • Wie heißt es so "schön": "Prognosen sind schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen."

    Es wird _immer_ irgendwelche Besserwisser geben, die im Nachhinein halt Alles besser wissen, aber eben auch gerne _behaupten_, es auch schon vorher gewußt zu haben.

    Ja natürlich kann es einem durchaus schon ein bißchen "peinlich" erscheinen, daß unsere Züge bei solch noch relativ gemäßigten Unwettern schon nicht mehr fahren, während in anderen Ländern mit vermutlich robusterem Zugmaterial noch gefahren wird. Aber ich will mir das Wehklagen gar nicht vorstellen, wenn es z. B. bei einem oder auch mehreren theoretisch denkbaren Unfällen mit Schulbussen zu ein paar schwerverletzten oder auch toten Schulkindern gekommen wäre. Ein Leben läßt sich nicht ersetzen, aber der Verlust einer ausgefallenen Zugfahrt oder von einigen Hunderttausend Schulstunden ist dagegen durchaus verschmerzbar und ggfs. auch ersetzbar. Also: M. M. n. wurde richtig gehandelt.

  • Ein typischer Fall von German Angst.
    Clickbait Meldungen die eine unverhältnismäßige Hysterie schüren.
    Man dachte ja ein Hurricane wälzt sich auf Deutschland zu.
    Nicht dienlich, beim nächsten mal glaubts keiner mehr und es geht schief.

  • Ich sehe es etwas gemischt: das die Schule jetzt mal für einen Tag ausfällt wird wohl nicht zu größeren "Bildungslücken" führen, aber die allgemeine "Katastrophen-Euphorie" war wohl etwas überzogen, manche Fernsehmeterologen waren fast schon stolz möglichst hohe Windstärken zu vermelden... Aber das liegt wohl auch an der allgemeinen Hysteriemode ;-)

  • ich erinnere mich noch stark an werbung der bahn:
    egal welches wetter, die bahn fährt.
    heute halten die züge keine 35, keine 30cm schnee und keinen stärkeren wind mehr aus, wie es scheint.
    das liegt auch daran das die bahn keine, bzw wesentlich wenige leute hat, die sich um die schienen kümmern, als gleise von schnee freihalten, umgefallene bäume beseitigen etc.
    und, man ist schisserich geworden, nicht nur die bahn, bei 30cm neuschnee ist es gleich eine schneekatastrophe usw.
    die wären in den 70er jahren ausgelacht worden......

  • Ja, es sind ja vor allem plötzlich und unerwarte auftretende Windboen, die alle Personen gefährden können, auch die Schulkinder.

    Warum in Stuttgart trotz Sturmwarnung in einer Schule der Unterricht statt fand und während des Unterrichts eine Windboe das Dach der Schule abdeckte,versteht keiner.
    Die Verantwortlichen LehrerInnen gehören von ihrem Amt entfernt !!!

  • Wäre auch nur ein Schulkind zu Schaden gekommen, würden wir uns jetzt andere Fragen stellen. Besser Vorsicht als Nachsicht.

  • Ich bin da geteilter Meinung:
    Wir hatten jetzt einen angekündigten Wintersturm. Ok
    Die vergangenen Winterstürme waren heftig aber nicht unnormal. OK
    Schäden gab es verhätnismäßig wenige. Nicht gesicherte Angabe...
    Zu den Wegezeiten war es eher ruhig. Zufall?

    Mir stellt sich da eher die Frage was wir in unseren zukünftigen Sommern machen.
    Holen wir unsere Kinder bei dem Anzeichen eines Unwetters dann auch, wohlmöglich sofort, von der Schule ab? Sind nicht die Unwetter im Sommer teilweise gefährlicher, weil absolut nicht unvorhersehbar? Dürfen wir denn noch überhaupt aus dem Haus gehen?
    Denkanstöße.

    Wer mit offenen Augen durch das Leben geht und diese offen hält und die reale beobachtet wird eine reele Antwort auf die Frage finden

  • Ja, auf jeden Fall. Kein Mensch sollte im Schadensfall die Verantwortung für Verletzte oder gar Tote übernehmen müssen. Alle haben korrekt und absolut richtig gehandelt!

  • JA alles sehr gut vorbereitet

  • Was gibt es denn da im Nachhinein wieder zu kritisieren ?? - Diese ewige Besserwisserei von gewissen Leuten geht einem echt auf den Nerv. Können sie sich eigentlich vorstellen was passiert wäre, wenn ein vollbesetzter Zug gegen einen umgestürzten Baum gerast wäre? Oder ein ICE/IC mit mehreren hundert Fahrgästen auf freier Strecke wegen herabgefallener Oberleitung liegen bleibt ?

  • Ich fand die Vorsichtsmaßnahmen richtig, hinterher ist man immer schlauer. Niemand konnte ahnen, wie schlimm es werden wird. Sein wir froh, dass nichts passiert ist.

  • Das diese Frage überhaupt gestellt wird macht mich nachdenklich. Passt auch nicht der vorher gestellten Informationen. Die Einsatzkräfte geben alles und werden in frage gestellt.

  • Ja, es wusste keiner was kommt. Wenn es anders gekommen wäre, keine Warnung und Sturmereignis wär das Geschrei über die unzuverlässig Groß.

  • Genau richtig. Wäre jemand zu Schaden gekommen, hätten viele von denen, die nun
    die Vorkehrungen kritisieren, am lautesten geschrien

  • Wie man liest kann man der Presse nichts rechtmachen. Wäre der Sturm zum Orkan ausgeuffert und Menschen der Gefahr ausgesetzt gewesen hätten sie auch dagegen geschrieben. Besser man ist vorsichtig und setzt auf Sicherheit.

  • Selbst wenn dadurch nur eine Platzwunde verhindert oder ein kleiner Bahnunfall vermieden wurde. Grundsätzlich richtig gehandelt und absolut indiskutabel.

  • Und wie wäre die Fragestellung gewesen, wäre auch nur einem Kind auf dem Schulweg durch den Sturm etwas passiert? Wäre ein Baum auf ein Auto gefallen? Oder hätte ein Ziegel oder ein abknickender Kran ein Kind verletzt oder noch schlimmer - getötet. Den Aufschrei hätte ich nicht hören wollen!!!
    Es ist typisch für dieses Land, jede vernünftige Entscheidung im Nachhinein in Frage zu stellen.
    Geht nicht die Sicherheit für unseren Kinder absolut vor?
    Das Kultusministerium und die verantwortlichen SchulleiterInnen haben höchst verantwortlich reagiert und ihnen gehört einfach nur Danke gesagt. Warum bekommen wir das nicht einfach mal hin?

    Danke!

    von Anke

  • Ja. Wir brauchen Menschen, die entscheiden. "Hätte, hätte, wäre, wenn" kann man hinterher immer leicht daher sagen. Gerechtfertigt also!

  • Absolut ja! Nachher ist man immer schlauer. Man stelle sich vor, auch nur einem Schüler/einer Schülerin wäre etwas passiert....

  • Ich, als Mutter von 2 Schulkinder, in 2 verschiedenen Schulen, berufstätig, fand den schulazsfall absolut nicht übertrieben. Wir sollten froh sein, dass es nicht so heftig gekommen ist. Lieber einmal zu viel gewarnt, als zu wenig. Alles richtig gemacht!

  • Ich find das auf jeden Fall gerechtfertigt. Die albernen zwei Tage Schulausfall. Dafür ist sichergestellt, daß keiner verletzt wird, oder etwa umkommt. Fridays for Future hat Monatelang Freitags Unterrichtsausfall präsentiert. Da werden zwei Tage wegen gefärlichen Entwicklungen erlaubt sein. man muss dem Kultusmisterium in dieser Hinsicht unbedingt den Rücken stärken. Da entscheidet jemand was sinnvolles um schwere Auswirkungen zu verhindern und schon gibt es wieder Kritik. UNGLAUBLICH

  • Hinterher kommen immer die Trolle aus ihren Verstecken, die alles besser grösser weiter schneller und schöner gemacht hätten. Wäre es umgekehrt gewesen und es wären im Nachhinein Personenschäden zu beklagen würden diese Trolle ihr Fähnchen in die andere Richtung ausrichten. Diesen Berufsmeckerern kann man es nicht recht machen. Das Glück ist eine ungenaue Größe nur Katastrophen sind präzise.
    Das oberste Rechtsgut ist das Leben und nicht das Geld.

  • Insbesondere das Schulthema zeigt, wie ängstlich und verweicht die Gesellschaft geworden ist. Klar sollte kein Schüler Nachteile haben, wenn er an so einem Tag nicht kommt. Aber grundsätzlich müssen Lehrer sowieso arbeiten (die Beamtenkollegen in der Verwaltung und alle Eltern hatten ja auch nicht sturmfrei) und im Fall vom Wochenbeginn hätten sicher auch 99 der Schüler kommen können. Zumal viele sowieso mit dem Kfz gebracht werden. Beim Bahn Fernverkehr kann ich aufgrund Geschwindigkeit und Netzgröße nachvollziehen, dass man hier vorsichtiger ist, zumal der ja auch bundesweit fährt und das System auch ins Wanken käme, wenn es nur in einem Teil des Netzes Probleme gibt. Im Fall der Sbahn empfinde ich die Reaktion allerdings als Frechheit. Der Ballungsraum muss funktionieren und zwar fast immer. Ein normaler Wintersturm kann kein Grund für Ausfall sein. Entweder müssen die Gleiskörper großflächig entwaldet werden oder es muss ausreichend Räumpersonal von der Bahn bereitgestellt werden.

  • Die Vorsichtsmaßnahmen finde ich absolut gerechtfertigt.
    Ich wohne im Vogelsberg und kann mit Unwettern umgehen.
    Es ist immer wichtig vorab zu erfahren was passieren könnte!!!!!!
    So konnte ich rechtzeitig umplanen und sichern.
    Was ich einfach nur doof finde ist die Panikmache und Aufmachungen wie "Monstersturm " oder "Superorkan in drei Wellen".
    Was die Schüler betrifft: Wer sich "Fridays for Future" leisten kann, kann sich auch einen schulfreien Tag dann leisten wenn echte Gefahr für Leib und Leben möglich ist.
    Sollten kritisierende Eltern mal drüber nachdenken!!!!!

  • Es ist gut das es inzwischen so ein Frühwarnsystem gibt und alle haben es richtig gemacht !Danke Lieber zu früh gewarnt als zu späht!!Sicherheit geht vor !!!

  • Sehe es wie Jügen aus Siech: besser Vorsicht sein als Menschen unnötig in Gefahr zu bringen!

  • Hätte, Hätte...
    ich denke es waren Entscheidungen, die von den zuständigen Verantwortlichen aus der Situation heraus entschieden wurden. Die Frage richtig oder falsch ist an dieser Stelle überflüssig. Was Niemand vergessen sollte, hier haben Menschen für Menschen und vor allem für Kinder entschieden, um ihr Leib und Leben zu schützen. Letztendlich ist dann nur "materieller Schaden" entstanden, aber wer soll solch eine Verantwortung übernehmen. Sicherlich ist es hinterher immer einfach zu sagen, was gewesen wäre, wenn - aber wären nicht auch die jetzigen "kritischen"Stimmen diejenigen gewesen, die im umgekehrten Fall laut kritisiert hätten "Warum hat uns niemand vorher gewarnt?"

  • Ja

  • Absolut nicht, die Schulen/Schulträger sollten so etwas selbst entscheiden und nicht per Panikmeldung vom Kultusministerium "getrieben" werden. Es kann nicht sein, dass vielleicht real tatsächlich gefährdete Bergregionen Hessens mit geschützteren Regionen (Rheingau-Taunus-Kreis mit Wiesbaden gab komplett schulfrei...) gleichgestellt werden. Durch die rechtlich nicht nötige "Freistellung" per Internet hat das Ministerium den Medienhype verstärkt und regelrecht Telefon- und Mail-/Messengerstürme von Eltern etc. verursacht, die völlig unnötig waren.
    Wenn nächstens eine Schneeflocke fällt, dann werden in Hessen gewiss mit "Freistellungsmeldung" des Ministeriums alle Schulen zwei Tage schulfrei bekommen, um sich vom Schrecken zu erholen...

  • Alles richtig gemacht!
    Ansonsten wäre das Geschrei wieder groß gewesen, wenn mehr passiert wäre.
    Und daher ist auch weniger passiert.

  • Die Maßnahmen waren absolut gerechtfertigt und richtig. Was wäre, wenn es Unfallszenarien gegeben hätte - wer übernimmt dann die Verantwortung?
    Wir können von Glück reden, dass es so glimpflich abgelaufen ist.

    (Bin aktives Mitglied der freiw. Feuerwehr und wer So/Mo im Einsatz)

  • Man hat einen Orkan angekündigt aber scheinbar haben die Geo Ingenieure falsch gemischt oder kalkuliert .. es war nur ein normaler Sturm.