Ein Baum stürzte in Feldberg auf ein Wohnhaus.

Sturmtief Yulia hat in Hessen zahlreiche Bäume umgeworfen. In Stadtallendorf krachte ein Zug mit 200 Passagieren gegen einen Baum. In Nordhessen nahm ein bewohntes Haus Schaden. Und es traf mehrere Straßen.

Sturmböen hatten schon am Sonntagmittag zur Absage mehrerer Fastnachtszüge in Hessen geführt. Am Abend und in der Nacht hatten dann Einsatzkräfte in mehreren Teilen des Bundeslandes eine unruhige Zeit. Es kam durch umgekippte Bäume zu Sachschäden und Verkehrsbehinderungen.

In Felsberg (Schwalm-Eder) stürzte ein Baum auf das Haus einer Familie. Er beschädigte das Dach, die Bewohner kamen nach Angaben der Polizei aber mit dem Schrecken davon. Die Höhe des Schadens muss noch ermittelt werden.

Keine Züge zwischen Kassel und Frankfurt

In Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) stieß ein Regionalzug gegen einen umgestürzten Baum. In dem Zug saßen 200 Reisende, verletzt wurde auch hier niemand. Der Bahnverkehr zwischen Kassel und Frankfurt musste umgeleitet werden.

Die Halte Wabern, Treysa, Marburg, Gießen und Friedberg entfielen. Wegen eines umgestürzten Baums im Gleis war am Sonntagabend auch die Bahnstrecke zwischen Warburg (Westfalen) und Kassel-Wilhelmshöhe gesperrt. Im Zugverkehr zwischen Kassel und Paderborn kam es am Abend zu Verspätungen.

Mehrere Straßen gesperrt

Auf Bundes- und Kreisstraßen sorgten umgestürzte Bäume ebenfalls für Feuerwehreinsätze. Im Taunus sperrte die Polizei mehrere Landstraßen, ebenfalls weil Bäume die Durchfahrt blockierten.

Betroffen waren die L 3016 zwischen Glashütten-Schloßborn (Hochtaunus) und Kelkheim (Main-Taunus), die Usinger Straße bei Wehrheim (Hochtaunus) sowie die K 700 zwischen den Taunussteiner Stadtteilen Watzhahn und Bleidenstadt (Rheingau-Taunus).

Starker Regenfall verursachte eine Überschwemmung der Ortsdurchfahrt von Ehrenberg-Seiferts (Fulda).

Sendung: hr-iNFO, 24.02.2020, 6.00 Uhr