Nach dem Beginn der Waldrodungen für den Ausbau der A49 von Kassel nach Gießen wird auch der Protest gegen das umstrittene Autobahnprojekt immer lauter. Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im Ticker.

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    Bekennerschreiben zu Autoattacke aufgetaucht

    Am Wochenende ist ein mutmaßliches Bekennerschreiben von militanten Umweltaktivisten zu einer Attacke auf ein Polizeiauto aufgetaucht. In dem online veröffentlichten Schreiben heißt es: "Wir wollen unseren Angriff auch als eine letzte Warnung an die Bullenschweine richten." Am Samstagabend hatten mehrere Personen in der Nähe des Klärwerks Lehrbach (Vogelsberg) ein Polizeiauto mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. In dem Wagen saßen vier Beamte. Durch die Steinwürfe wurden mehrere Scheiben des Streifenwagens komplett zerstört. Den Polizeibeamten im Fahrzeug wurden nicht verletzt. Die vermummten Angreifer seien nach der Attacke zurück in den Wald geflüchtet, sagt die Polizei.

    Ein Polizeiauto mit eingeschlagenen Scheiben und Farbresten
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    Polizei stellt sich auf neue Protestwoche ein

    Polizei und Gegner des Weiterbaus der Autobahn 49 in Mittelhessen stellen sich auf eine neue Protestwoche ein. Nach Angaben einer Sprecherin bereitete sich die Polizei am Montag auf einen Einsatz im Bereich des Herrenwaldes bei Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) vor. Die Polizei ist dort mit einem Großaufgebot im Einsatz. Umweltaktivisten twitterten, sie hätten rund 90 Polizeiwagen in der Gegend gezählt. Die Rodungen für den Autobahnausbau im Herrenwald gingen nach hr-Informationen am Morgen weiter.

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    Aktivisten blockieren Ferrero-Werk

    A49-Gegner haben am Montagmorgen erneut das Haupttor des Ferrero-Werks in Stadtallendorf blockiert, um gegen die Räumung und Rodung der nahegelegenen Wälder zum Autobahnausbau zu protestieren. Rund 35 Aktivisten mit Spruchbändern und Plakaten versperren nach Polizeiangaben zwei Einfahrten auf das Firmengelände. Unser Reporter vor Ort berichtet von einem respektablen Lkw-Rückstau: Von der Einfahrt aus sei kein Ende der Fahrzeug-Kolonne zu sehen. Ähnliche Aktionen gab es bereits in den letzten Wochen, laut Polizei seien sie bisher unproblematisch und friedlich verlaufen.

    A49-Aktivisten protestieren vor dem Ferrero-Werk in Stadtallendorf
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    Greenpeace protesiert mit Gleitschirm gegen A49-Ausbau

    Mit einer Gleitschirm-Aktion haben Greenpeace-Aktivisten am Sonntagmorgen gegen den Ausbau der A49 und die dafür geplanten Baumfällungen protestiert. Ein Pilot flog mit einem motorbetriebenen Gleitschirm am Dannenröder Forst entlang der geplanten Autobahnroute. Dabei zog er ein Banner mit der Aufschrift "Wald statt Asphalt" und einem durchgestrichenen Autobahnzeichen hinter sich her. Die Aktion war ursprünglich für den 8. Oktober geplant, wurde aber wetterbedingt verschoben.

    Greenpeace-Aktivist fliegt mit Gleitschirm über den Dannenröder Forst
  • Wie sinnvoll sind Ausgleichsflächen?

    211 Hektar Wald sollen für die A49 weichen. Im Gegenzug plant das Straßenverkehrsunternehmen Deges Naturprojekte auf einer Fläche von 750 Hektar. Bei den Ausbaugegnern sind solche Ausgleichsflächen heftig umstritten - und auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist skeptisch.

  • Fahrraddemo verläuft friedlich, Polizeiauto mit Steinen beworfen

    Eine Fahrraddemo von Wabern (Schwalm-Eder) über die A49 zum Dannenröder Forst ist nach Aussage der Polizei friedlich verlaufen. Etwa 50 Menschen hatten sich laut Polizei gegen 12 Uhr am Bahnhof in Wabern versammelt, um gegen die Rodung und den geplanten Weiterbau der Autobahn zu demonstrieren. Die Route führte auch über ein Stück der Autobahn, die zu diesem Zweck eine Stunde lang gesperrt wurde. Auch ein Solidaritätsspaziergang und eine Mahnwache der Autobahn-Gegner seien am Samstag ohne Zwischenfälle verlaufen.

    In der Nähe von Kirtorf (Vogelsberg) warfen dagegen vermummte Aktivisten Steine und Farbbeutel auf ein Polizeiauto. Den Polizisten darin sei nichts passiert, aber das Auto sei beschädigt worden. Die Steinewerfer seien in das angrenzende Waldgebiet geflüchtet, berichtete die Polizei.

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    Fridays for Future bildet Menschenkette am Verkehrsministerium

    Mit einer Menschenkette am Bundesverkehrsministerium haben am Samstagmittag Hunderte Demonstranten eine Verkehrswende in Deutschland gefordert. Aufgerufen zu den Protesten hatte die Klimaschutzbewegung Fridays for Future.

    Der kostspielige Neubau von Autobahnen wie der A49 in Hessen müsse gestoppt werden, so Fridays for Future. Die Klimaschützer lehnen eine Abholzung des Dannenröder Forsts (Vogelsberg) für die Autobahn ab. Die Baukosten in dreistelliger Millionenhöhe sollten stattdessen in den Öffentlichen Nahverkehr investiert werden. Die Teilnehmer forderten zudem einen stärkeren Ausbau von Bus- und Bahnverkehr bundesweit.

    Demo von Fridays for Future in Berlin.
  • A49: Eine Zerreißprobe für die Grünen

    Einst kämpften die Grünen gegen den Weiterbau der A49. Als Teil der Regierung fällt ihnen das sehr viel schwerer. Das sorgt für Unmut an der Basis und bei den Stammwählern.

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    Umweltaktivisten blockieren Deges-Zentrale

    Umweltaktivisten der Gruppe "Extinction Rebellion" haben am Freitag die Zentrale des Straßenbauunternehmens Deges blockiert. Sie protestierten damit gegen die "Planer*innen der Autobahn 49". Angaben einer Polizeisprecherin zufolge waren am Vormittag rund 130 Menschen vor Ort, von denen sich sieben an das Gebäude geklebt hatten. Die Polizei habe eine Versammlung bis 18 Uhr erlaubt, die aber nicht auf dem Gehweg vor der Deges-Zentrale stattfinden dürfe.

    Extinction Rebellion hatte bereits in der vergangenen Woche vor der Hessischen Landesvertretung in Berlin gegen den Weiterbau der A49 und die damit verbundene Rodung von Wäldern protestiert. Für die geplante Trasse der A49 sollen insgesamt 85 Hektar Wald gerodet werden, insbesondere im Herrenwald bei Stadtallendorf sowie im Dannenröder Forst bei Homberg.

    Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion stehen halbnackt mit Banner und Flaggen vor der Deges-Zentrale.
  • Grünen kritisieren Attacke auf Geschäftsstelle

    Hessens Grüne haben die Attacke auf die Landesgeschäftsstelle der Partei scharf kritisiert. "Wir Grüne stehen und befürworten jeglichen friedlichen Protest", sagte der Landesvorsitzende Philip Krämer am Freitag in Wiesbaden. Die Bedrohung von Mitarbeitern der Geschäftsstelle gehöre jedoch eindeutig nicht dazu.

    Sieben bis acht maskierte Personen hatten laut Polizei die Außenwand des Gebäudes und den Boden davor mit Schablonen mit roter Farbe unter anderem mit der Parole "Wald statt Asphalt" besprüht. Der Staatsschutz ermittelt. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass sich der Schriftzug auf den Ausbau der A49 bezieht. "Mit dieser Attacke wurde eine Grenze überschritten", betonte Krämer.

  • Ausgleichsmaßnahmen für Rodung umstritten

    Für den Ausbau der A49 sollen etwa 85 Hektar Wald weichen – eine Schneise, die insgesamt fast 120 Fußballfeldern entspricht. An anderer Stelle muss dafür dieselbe Fläche aufgeforstet werden. Das ist nur eine der Maßnahmen, mit der der Eingriff in die Natur ausgeglichen werden soll. "Etwa die vierfache Fläche, 320 Hektar Wald, werden aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen", wie ein Sprecher der zuständigen Baugesellschaft Deges erklärt. "Das heißt, hier kann der Wald sich für mindestens 30 Jahre frei entwickeln." Insgesamt gibt es rund 160 solcher Maßnahmen als Ausgleich für das geplante Autobahnstück, dazu zählt auch die Umsiedlung von Tieren.

    Zufrieden stellt das die Umweltschützer nicht. Sie kritisieren, dass versiegelte Flächen nicht anderswo ausgeglichen werden könnten - denn für die Ausgleichsmaßnahmen werden Grünflächen oder landwirtschaftliche Flächen genutzt, die auch vorher schon existierten. Zudem könne ein junger Wald nicht die ökologische Funktion des Waldstücks mit dem alten Baumbestand übernehmen, das für die A49 gerodet werden soll.

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    Rodungen auf Bundeswehr-Gelände

    Die Baumrodungen für den umstrittenen Weiterbau der A49 sind am Freitag bei Stadtallendorf fortgesetzt worden. Gefällt werde auf dem dortigen Gelände der Bundeswehr, teilte ein Sprecher der Projektgesellschaft Deges mit. Am Wochenende sollen die Rodungsarbeiten demnach pausieren. Wo und wann es kommende Woche weitergeht, sei noch in der Planung. Für die geplante Trasse der A49 sollen insgesamt 85 Hektar Wald gerodet werden, insbesondere im Herrenwald bei Stadtallendorf sowie im Dannenröder Forst bei Homberg.

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    Farb-Attacke auf Grünen-Zentrale

    Etwa sieben bis acht maskierte Personen haben am Donnerstag in Wiesbaden die Parteizentrale der Grünen mit Farbe besprüht. Mit Schablonen sei unter anderem der Schriftzug "Wald statt Asphalt" aufgebracht worden, berichtete die Polizei. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit dem A49-Ausbau aus. Die Angreifer konnten unerkannt flüchten.

    Unterdessen teilte die mit den Baumfällungen beauftragte Gesellschaft Deges mit, für den Autobahnausbau seien bislang 8,5 Hektar Waldfläche gerodet worden. Im Maulbacher Wald sei man bis auf kleinere Restarbeiten fertig geworden. Im Herrenwald bei Stadtallendorf sollten die Baumfällungen fortgesetzt werden.

  • Polizei holt vier Aktivisten von Hochsitz, spontane Demos verlaufen friedlich

    Die Polizei hat am Abend eine positive Bilanz ihres Einsatzes vom Mittwoch am Maulbacher Wald gezogen. Acht "Gebilde" seien entfernt oder zurückgebaut worden. Darunter sei auch ein einsturzgefährdeter Hochsitz gewesen, von dem vier Personen durch speziell ausgebildete Einsatzkräfte geholt worden seien. Insgesamt seien 14 Aktivisten aus dem gesperrten Bereich gebracht worden. Vereinzelt hätten Ausbaugegner Räumfahrzeuge blockiert. Diese Situationen seien aber friedlich gelöst worden. Eine Spontandemonstration am Rastplatz Finkenwald an der A5 und ein Aufzug der "Fridays for Future"-Bewegung in Stadtallendorf seien ohne Zwischenfälle verlaufen.

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    Hitzige Debatte im Bundestag um Autobahnbau

    Die Grünen haben im Bundestag eine breite Debatte über einen Baustopp für neue Autobahnen ausgelöst. In der hitzigen Diskussion warf Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Grünen vor, in Landesregierungen völlig anders zu agieren als im Bund und dem Ausbau von Autobahnen zuzustimmen.

    Die Grünen hatten am Wochenende auch vor dem Hintergrund von geplanten Abholzungen im Dannenröder Forst zugunsten des Ausbaus der Autobahn 49 ein Moratorium für den Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen gefordert. Es solle grundsätzlich geprüft werden, ob diese notwendig und mit Klimazielen vereinbar seien. Die Partei sprach sich außerdem gegen den Weiterbau der A49 aus.

  • Spontane Demonstrationen am Nachmittag

    Eigentlich hatten die Aktivisten für den Nachmittag einen "Waldspaziergang" angekündigt, der von Stadtallendorf zum Herrenwald führen sollte. Stattdessen sollte es dann eine Demonstration durch die Stadt geben, teilte die Polizei mit. Man werde nicht in den Wald gelassen, schrieben Aktivisten auf Twitter. "Gründe sind angeblich Rettungswege und die neue Allgemeinverfügung."

    In der Nähe der Autobahn 5 bei Mücke kontrollierte die Polizei am Mittwoch einem Sprecher zufolge eine Gruppe von etwa zehn Personen, die teils vermummt unterwegs gewesen seien. Es habe sich dann eine "Spontandemo" entwickelt. Auch aus Homberg/Ohm berichtete die Polizei von einer spontanen Versammlung von 30 bis 40 Personen.

  • Rodungsarbeiten gehen voran

    Der Aktivist, der einen der Bäume im Maulbacher Wald besetzt hatte, hat sich inzwischen freiwillig abgeseilt. Ein Polizeisprecher bezeichnete den Verlauf der Proteste als friedlich.

    Wie unser Reporter Jochen Schmidt berichtet, ist die Schneise für den Ausbau der A49 größtenteils gerodet.

    Gefällte Bäume liegen auf einem Haufen, man sieht eine Schneise durch den Wald
  • Voraussichtlich letzter Rodungstag in Maulbach

    Heute sollen im Maulbacher Wald noch einmal Bäume gefällt werden. Es ist voraussichtlich der letzte Tag der Rodungsarbeiten in diesem Waldstück. Noch sind die Polizisten mit der Räumung beschäftigt: Aus einem Baumhaus haben sie bereits zwei Menschen geholt, ein weiterer Aktivist sitzt noch auf einem Ast in etwa 15 Metern Höhe, wie unser Reporter vor Ort beobachtet hat.

  • Waldspaziergang angekündigt

    Für den heutigen Mittwoch haben Aktivisten zu einem Waldspaziergang aufgerufen. Am Nachmittag wollen sie sich am Bahnhof in Stadtallendorf treffen, wie sie auf Instagram angekündigt haben. Anschließend soll es zu Fuß zum Herrenwald gehen, dort wollen sie auch übernachten.

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    A5 nach Abseil-Aktion wieder befahrbar

    Polizei auf Hebebühne auf A5

    Nach einer Abseil-Aktion von Ausbaugegnern der A49 ist die A5 in Mittelhessen nun wieder frei befahrbar. Am betroffenen Teilstück zwischen Alsfeld-West und Reiskirchener Dreieck meldet die hr-Verkehrsredaktion noch stockenden Verkehr. Dieser dürfte sich aber zeitnah auflösen. Aus Protest gegen die Rodungen im Dannenröder Forst und Herrenwald hatten sich drei Aktivisten von einer Autobahnbrücke abgeseilt. Die Polizei sperrte daraufhin die Autobahn in beide Richtungen und sammelte die Demonstranten unter anderem mit einer Hebebühne ein.

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    Aktivisten seilen sich über Autobahn ab: A5 gesperrt

    Erneut haben sich Gegner des Ausbaus der A49 über der Autobahn abgeseilt. Betroffen ist die A5 zwischen Reiskirchener Dreieck und Grünberg. Nachdem sich Aktivisten von einer Brücke bei Reiskirchen-Bersrod auf die Fahrbahn abgeseilt haben, ist die Autobahn in diesem Abschnitt in beide Richtungen gesperrt worden.

    Umleitungsempfehlung: Richtung Frankfurt ab Homberg (Ohm) über die U20 zur Anschlussstelle Reiskirchen. In Richtung Kassel ab Reiskirchen über die U25 nach Homberg (Ohm).

    Ein Aktivist seilt sich von der Brücke bei Bersod auf die A5 ab.
  • Polizei räumt weiter

    Begleitet von Protesten gegen den Ausbau der umstrittenen Autobahn 49 zwischen Gießen und Kassel sind am Dienstag die Arbeiten im Maulbacher Wald fortgesetzt worden. Ein Sprecher der Projektgesellschaft Deges zeigte sich zuversichtlich, dass das rund 3,5 Hektar große Areal bis zum Mittwoch gerodet sein könnte.

    Polizisten beseitigten unterdessen weitere Barrikaden, wie das zuständige Polizeipräsidium in Gießen und Naturschützer übereinstimmend mitteilten. Ein Polizeisprecher bezeichnete die Lage als "relativ ruhig". Aktivisten sprachen davon, dass der Wald von Ordnungshütern "hermetisch abgeriegelt" sei.

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    Robin-Wood-Aktivisten beklettern Landtag

    Robin-Wood-Aktivisten haben sich am Dienstagmorgen aus Protest gegen den Weiterbau der A49 vom Landtag abgeseilt und ein Plakat entrollt. "Ausbau der A49 sofort stoppen! Wald statt Asphalt", prangte auf ihrem Banner. Die Umweltorganisation forderte die schwarz-grüne Landesregierung auf, zur Deeskalation beizutragen und den Polizeieinsatz gegen die Waldbesetzung sowie die Rodungsarbeiten zu stoppen. In Zeiten von Klimakrise und Artensterben sei eine "sozial-ökologische Mobilitätspolitik".

    Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Holger Bellino, kritisierte die Verletzung der Bannmeile scharf: "Der Landtag ist das symbolische Zentrum unserer freiheitlichen Demokratie in Hessen, diesen überparteilichen Ort für seinen Protest zu nutzen, ist falsch und gehört sich nicht." Wer diese Grenzen bewusst überschreite stelle sich außerhalb der Gesetze, wolle provozieren und schade der Demokratie. Die AfD sprach von einer "politisch motivierten Straftat".

    Protestbanner am Landtag in Wiesbaden
  • Unternehmen hoffen auf A49-Ausbau

    Nicht alle protestieren gegen die A49 - mit dem Ausbau der Autobahn sind auch viele Hoffnungen verbunden. Einige Unternehmen warten zum Beispiel schon lange darauf, logistisch besser erreichbar zu sein. Wie Ferrero in Stadtallendorf.

  • Deges: Rodung kommt gut voran

    Die Rodungsarbeiten im Maulbacher Wald sind nach Aussage eines Sprechers der Projektgesellschaft Deges trotz der Blockaden gut vorangekommen. "Wir haben heute einiges geschafft", sagte er dem hr. In dem Waldstück soll eine Fläche von 3,5 Hektar gerodet werden. Ziel sei es, für den Ausbau der A49 bis zum 28. November Bäume auf einer Fläche von 75 Hektar zu fällen. Am Dienstag soll es nach Aussage des Sprechers im Maulbacher Wald weitergehen. Dort hatten Aktivisten am Abend noch einzelne Bäume besetzt.

    Polizisten stehen vor einer gerodeten Waldfläche.