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In Frankreich hat es schon bewiesen, welche Wassermassen in ihm stecken. Ganz so heftig dürfte Tief Roland am Mittwoch nicht mit Hessen umgehen. Aber Überflutungen sind möglich.

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Die schlechte Nachricht zuerst: Tief Roland bringt viel Regen mit sich. Im Süden Frankreichs hat es zum Beispiel gerade innerhalb von vier Stunden an einer Messstation 250 Liter abgelassen - "das ist fast so viel wie das Halbjahressoll in Geisenheim", sagt hr-Meteorologe Thomas Ranft mit einem Hinweis auf das Rheingau-Städtchen.

Ranft hat aber auch eine zumindest halbwegs gute Nachricht parat: "Ganz so viel Regen wird bei uns nicht runterkommen."

Gegen Mittwochnachmittag wird das Tief von Westen her über Hessen ziehen und mit seiner feuchten Luftmasse kräftige Schauer und Gewitter bilden. Ranft rechnet mit bis zu 40 Litern Regen pro Quadratmeter in relativ kurzer Zeit. "Ein Starkregen, der auf versiegelten Böden entsprechende Folgen haben kann", warnt Ranft. Es kann also zu Überflutungen kommen.

Ganz Hessen drohen Überflutungen

Wo genau, das lässt sich nicht sagen. "Die Gefahrensituation ist überhaupt nicht eingrenzbar", sagt Ranft, "die Überflutungen könnten eigentlich in ganz Hessen auftreten." Immerhin: Tief Roland zieht dann weiter. Am Donnerstag wird das Risiko, nass zu werden, geringer, das Wochenende soll dann sogar wieder trocken bleiben.

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