Eine Frau schiebt ihr Fahrrad durch kniehohes Wasser. Neben ihr ein Straßenschild. Sie trägt einen Helm und Rucksack.

In einigen Regionen Hessens haben Unwetter zum Teil heftige Schäden angerichtet. Keller liefen voll, Straßen waren überflutet, Blitze schlugen ein. In Offenbach hatte die Feuerwehr 160 Einsätze.

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Überschwemmungen in Offenbach.
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Am Sonntag ist Tief Yap über Hessen hinweggefegt und hat für teils kräftige Gewitter gesorgt. Aufgrund des Starkregens wurden in Offenbach komplette Straßen überflutet, Keller liefen voll, Unterführungen waren nicht mehr befahrbar. Besonders stark hatte es den Osten getroffen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Die Einsatzkräfte mussten Autos befreien, die stehengeblieben waren. Bis zum frühen Abend erreichten die Feuerwehr nach eigenen Angaben rund 160 unwetterbedingte Notrufe. 150 Einsatzkräfte waren unterwegs. Die Situation hatte sich nach Informationen der Feuerwehr am frühen Abend weitgehend beruhigt.

Eine Straße in Offenbach ist überflutet.

A5 gesperrt, Brand nach Blitzeinschlag

In Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) schlug nach Polizeiangaben ein Blitz in ein Haus ein. Das Haus geriet in Brand und sei nun unbewohnbar. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Polizei mitteilte.

Im gesamten Wetteraukreis kam es zu Starkregen mit Hagel. Zu rund 130 Einsätzen hatte die Feuerwehr ausrücken müssen, wie die Pressestelle des Kreises mitteilte. Schwerpunkt der Einsätze seien Karben und Butzbach gewesen. Die A5 bei Ober-Mörlen musste zwischenzeitlich vollgesperrt werden, weil die Fahrbahn unter Wasser stand.

In der osthessischen Rhön liefen einige Keller mit Wasser voll. Ähnlich sah es in Messel (Darmstadt-Dieburg) aus. Dort erreichten die Feuerwehr rund 50 Notrufe innerhalb kurzer Zeit.

Vor einem Haus in Messel (Darmstadt-Dieburg) steht das Wasser.

Wenig Hoffnung für kommende Tage

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Zahlreiche Einsätze nach Unwettern in Hessen

Die Polizei sichert eine überflutete Straße in Offenbach ab.
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Für die kommenden Tage sieht hr-Wetterexperte Niko Renkosik ebenfalls wenig Hoffnung: "Das Tief wird uns noch einige Tage erhalten bleiben. Frühestens zum kommenden Wochenende kann sich das Azorenhoch blicken lassen." Sicher sei das aber nicht.

Die neue Woche startet dann mit einem Wechsel aus etwas Sonnenschein und dichten Wolkenfeldern. Es kann hier und da Schauer geben, eventuell auch kurze Gewitter. Die Höchstwerte liegen bei 21 bis 25 Grad, im höheren Bergland bei 18 Grad.