Das frisch geborene Alpaka-Baby wurde Opfer eines Tierquälers.
Das frisch geborene Alpaka-Baby wurde Opfer eines Tierquälers. Bild © Polizeipräsidium Nordhessen

Ein Unbekannter hat einem neugeborenen Alpaka im Schwalm-Eder-Kreis die Ohrspitzen abgeschnitten. Auf der eingezäunten Weide befand sich auch ein Hütehund, der kurzzeitig verschwand.

Das erst ein Tag alte Tier befand sich mit mehreren anderen Alpakas auf einem eingezäunten Weidegrundstück in Niedenstein (Schwalm-Eder). Der oder die Täter drangen am Donnerstag in den Garten ein und schnitt dem Alpaka-Baby die Ohrspitzen ab, wie die Polizei am Freitag berichtete. Wer hinter der Tierquälerei steckt, war zunächst unklar.

Ein alarmierter Tierarzt versorgte die Wunden des Alpakas. Dem Alpaka-Besitzer ist laut Polizei ein Schaden von rund 1.000 Euro entstanden, da er das Tier nicht mehr verkaufen kann.

Hütehund Lisa kurzzeitig verschwunden

Auf der Weide befanden sich auch zwei Hütehunde. Einer davon, ein elf Jahre alter Bobtail namens Lisa, verschwand am Donnerstagnachmittag aus dem komplett eingezäunten Grundstück. Eine Mitarbeiterin eines Reiseunternehmens in der Nähe fand das Tier wenig später und brachte es zunächst ins Tierheim. Es war unverletzt.

Wie der Hund aus dem Garten kommen konnte, ist für den Besitzer laut Polizei völlig unklar. Er sei noch nie weggelaufen. Die Polizei ermittelt nun, ob das rätselhafte Verschwinden des Hundes etwas mit der Tierquälerei zu tun hat.