Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat ein Urteil gegen einen früheren Geschäftsführer eines Schlachthofs in Kassel bestätigt.

Der Angeklagte habe trotz unzureichender Betäubung der Tiere und in voller Kenntnis hierüber Schweine schlachten lassen und sei damit für "rohe und quälerische" Schlachtung verantwortlich, urteilte das Gericht am Dienstag. Er habe zwei Jahre lang wirtschaftlichen Interessen Vorrang eingeräumt, so das Gericht weiter. Es wies die Revision des Mannes zurück. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Mann war in zweiter Instanz zu 120 Tagesätzen a 100 Euro unter Strafvorbehalt verurteilt worden - er muss nur zahlen, wenn er erneut straffällig wird.