Unfall auf der A5

Bei einem Unfall auf der A5 zwischen Friedberg und Bad Homburg ist ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen, eine Autofahrerin wurde schwer verletzt. Die Einsatzkräfte hatten Mühe, zur Unfallstelle zu kommen. In der Rettungsgasse standen Autos quer.

Schwerer Unfall auf der A5 zwischen Friedberg und Bad Homburg: Gegen 9.30 Uhr musste ein Sattelschlepper auf der rechten Spur wegen eines Staus abbremsen und stehen bleiben. Der Fahrer eines nachfolgenden Lasters konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf. In die Unfallstelle fuhr dann noch eine Frau mit ihrem Wagen.

Der Lastwagenfahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt, wurde von der Feuerwehr befreit und dem Notarzt übergeben. Die Verletzungen des 68-jährigen Mannes waren so schwer, dass er noch vor Ort starb, teilte der Brandinspektor der Stadt Friedrichsdorf, Ulrich Neeb, mit. Auch die 29 Jahre alte Fahrerin des auffahrenden Autos wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus.

Autos standen quer in Rettungsgasse

Die Helfer vor Ort kritisierten die mangelhafte Rettungsgasse. Die Anfahrt sei sehr schwierig gewesen, erklärte Neeb. "Zu Beginn war die Rettungsgasse gut, direkt vor der Unfallstelle standen dann Fahrzeuge quer. Das kostet wertvolle Zeit."

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Die Autobahn in Richtung Süden musste für die Bergungsarbeiten gesperrt werden. Zwei Stunden nach dem Zusammenstoß konnte die linke Fahrspur wieder freigegeben werden. Zeitweise hatte sich der Verkehr bis zur Raststätte Wetterau rund neun Kilometer gestaut.

Sendung: hr3, 05.02.2020, 11 Uhr