Abgesperrter Unglücksort im Frankfurter Zoo
Abgesperrter Unglücksort im Frankfurter Zoo am Freitag. Bild © T. Lübben (hr)

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Tod eines Zweijährigen im Frankfurter Zoo eingestellt. Es handele sich um einen tragischen Unfall ohne Schuldigen, heißt es im Beschluss.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem ertrunkenen Zweijährigen im Frankfurter Zoo eingestellt. Das teilte eine Sprecherin der Behörde am Freitag mit.

Es handele sich um einen tragischen Unfall, an dem niemand schuld sei, sagte sie. Weder die Eltern noch die Verantwortlichen des Zoos hätten den Unfall vorhersehen können. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Zusätzlicher Zaun errichtet

Der Junge war am 15. Juni vergangenen Jahres in den Wassergraben des Kamelgeheges gestürzt und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Laut Obduktionsergebnis ist er ertrunken. Der Graben, der nur durch einen Grünstreifen und ein Drahtseil von den Besuchern getrennt war, wurde inzwischen zusätzlich mit einem Zaun gesichert.

Auch an anderen Gehegen seien die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden, darüber hinaus seien weitere Maßnahmen geplant, berichtete die FAZ unter Berufung auf den Zoo.

Sendung: hr-iNFO, 11.1.2019, 14.20 Uhr