Bei dem Unfall kollidierte ein Wohnmobiltransporter mit anderen Fahrzeugen.
Bei dem Unfall kollidierte ein Wohnmobiltransporter mit anderen Fahrzeugen. Bild © TVnews-Hessen

Ein schwer beladener Transporter ist auf der A7 nahe des Kirchheimer Dreiecks mit dem Kleinbus einer Jugendgruppe zusammengeprallt. Zehn Menschen wurden verletzt. Die Arbeit der Rettungskräfte wurde blockiert.

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Bei dem schweren Unfall auf der A7 in Höhe des Kirchheimer Dreiecks erlitten am Donnerstagabend zwei junge Menschen im Alter von 15 und 20 Jahren schwere Verletzungen. Die 19 Jahre alte Fahrerin des Busses sowie sechs weitere Insassen wurden leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitag berichtete. Auch der Lkw-Fahrer sei leicht verletzt worden. Unfallursache sei vermutlich zu hohe Geschwindigkeit des Lkw gewesen.

Nach Polizeiangaben war der Anhänger des Wohnmobil-Transporters auf der Autobahn zwischen Hersfeld-West und dem Kirchheimer Dreieck immer stärker ins Schaukeln geraten. Der 52-jährige Lkw-Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle. Nachdem das Gespann auf den Seitenstreifen kam, lenkte der Fahrer stark gegen - und stieß gegen einen Kleinbus auf der linken Spur. Er drückte diesen gegen die Betonmittelschutzplanke.

Fahrzeuge verkeilen sich

"Bei diesem Zusammenstoß verkeilten sich beide Fahrzeuge", erklärte der Polizeisprecher. Der Lastzug drehte sich weiter und kam, entgegen der Fahrtrichtung, quer stehend zum Stillstand. Mit einem großen Aufgebot an Rettungskräften und zwei Rettungshubschraubern seien die Verletzten in umliegende Krankenhäuser transportiert worden. Zudem liefen infolge des Unfalls 150 Liter Diesel in die Kanalisation. Der Gesamtschaden beträgt 130.000 Euro.

Wegen der Versorgung der Opfer und der Aufräumarbeiten war die Autobahn acht Stunden Richtung Süden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet, trotzdem bildeten sich 15 Kilometer Stau. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Verkehrsteilnehmer mit Getränken. Laut Polizei kam es während der Arbeiten durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn zu Behinderungen. Richtung Süden waren teilweise Rettungsgassen blockiert.