Wind

Regen, Gewitter und heftiger Wind: Das neue Sturmtief "Luis" rollt auf Hessen zu. Spaziergänge im Wald könnten gefährlich werden.

Kaum ist Sturmtief "Klaus" abgezogen, sorgt nun "Luis" für Wirbel. Das neue Tief mit dem beliebten Kindernamen bringt milde Meeresluft mit Schauern und Gewittern mit sich. Begleitet wird es von starken bis stürmischen Böen aus Südwest, wie hr-Meteorologe Tim Staeger sagt. "Es sind am Samstag kräftige Sturmböen in ganz Hessen möglich."

Bereits am Freitagnachmittag war der lebhafte Wind spürbar. In der Nacht zum Samstag legen die Böen dann bei Tiefstwerten von 7 bis 2 Grad immer weiter zu. "Der Höhepunkt wird Samstagmittag erreicht", so Staeger. Die Böen könnten eine Geschwindigkeit von 80 bis 90 Stundenkilometern annehmen, in den Bergen sogar bis zu 100 Stundenkilometern.

Bäume könnten umstürzen

Staeger rät Spaziergängern von Ausflügen in den Wald ab. "Luis" könnte Bäume umwerfen. Auch Autofahrer sollten vorsichtig sein: "Auf Autobahnbrücken herrscht starke Seitenwindgefahr", so der hr-Wetterexperte.

Am Samstagnachmittag geht der Regen dann allmählich in Schauer und einzelne Gewitter über und dazwischen scheint mal die Sonne. Im Bergland werden Schneeschauer erwartet, in tieferen Gefilden auch Graupelschauer. Dazu ist es weiter stürmisch. Die Höchstwerte reichen von 5 bis 10 Grad, auf den Bergen werden es 2 bis 5 Grad sein.

Frühling macht weiter Pause

Am Sonntag, wenn das Sturmtief allmählich wieder abzieht, wird ein Mix aus Wolken und Sonne mit Schauern sowie einzelnen Gewittern erwartet. Im Bergland oberhalb von 500 bis 600 Metern kann es schneien. Schneeregen- oder Graupelschauer gibt es bis in die tieferen Lagen. Dazu weht noch ein lebhafter Wind.

Auch zum Auftakt der neuen Woche nimmt sich der Frühling eine Auszeit. Es wird sogar wieder etwas kühler.

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter!, 12.03.2021, 19.15 Uhr