Eine für das Fernsehen tätige "Profilerin" muss nach einem Gerichtsurteil die Kritik eines Wissenschaftlers an ihrer Arbeit hinnehmen.

Die Frau analysiere in der Serie eines privaten Senders echte Verbrechen und Verbrecher, so das Oberlandesgericht Frankfurt am Mittwoch. Der Direktor der zentralen kriminologischen Forschungseinrichtung des Bundes und der Länder hatte daran öffentlich Kritik geäußert.

Vor dem Landgericht Frankfurt scheiterte die Frau mit Eilanträgen gegen die Aussagen, ihre Beschwerde dagegen wies das OLG nun zurück.