Die bei einem Verkehrsunfall im Kreis Kassel getötete Wölfin ist vorher noch nicht in Hessen aktenkundig gewesen.

Das teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Freitag mit. Es berief sich dabei auf eine Genanalyse des Senckenberg-Instituts. Die junge Wölfin stammt laut Analyse aus der mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Das Tier war Anfang Juni auf der Straße zwischen Kaufungen und Helsa ums Leben gekommen. Nach Angaben des HLNUG sind seit 2011 acht Wölfe auf hessischen Straßen getötet worden.