Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine werden russische und ukrainische Häftlinge in hessischen Gefängnissen derzeit weitest möglich getrennt.

Dies betrifft etwa die Unterbringung in der Zelle, Sportaktivitäten oder den Hofgang. Damit sollen nach Angaben des Justizministeriums in Wiesbaden vom Freitag Auseinandersetzungen vermieden werden.

Nach Angaben des Ministeriums sitzen derzeit 27 Häftlinge mit russischer Staatsangehörigkeit und 11 Ukrainer in hessischen Gefängnissen ein. Eine grundsätzliche Trennung bestimmter Nationalitäten habe es bereits während des Kosovo-Krieges gegeben.