Der Lastwagen brannte lichterloh, die A3 bei Wiesbaden war für rund eine Stunde gesperrt.

Ein 63-jähriger Mann ist in Taunusstein beim Versuch ums Leben gekommen, den Anhänger an seinen Lkw anzukoppeln. Auf der A3 bei Wiesbaden kam der Verkehr wegen eines brennenden Lastwagens zum Erliegen.

Ein brennender Lkw hat am Freitag für einen kilometerlangen Stau auf der A3 bei Wiesbaden gesorgt. Der Laster fing Feuer, nachdem sein Fahrer ihn bereits auf dem Standstreifen zwischen der Raststätte Medenbach und der Abfahrt Niedernhausen abgestellt hatte.

Die Feuerwehr erhielt am Nachmittag zahlreiche Anrufe, weil die Rauchsäule auch in den umliegenden Wiesbadener Stadtteilen zu sehen war. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand bereits ein Teil der Böschung in Brand. Das unbeladene Fahrzeug brannte komplett aus. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr berichtete.

Allerdings drohte auf der Autobahn Glatteis wegen des Löschwassers, das bei Minustemperaturen fror. Daher streute die Autobahnmeisterei den Bereich weiträumig ab. Die A3 war rund eine Stunde voll gesperrt, der Einsatz dauerte rund drei Stunden.

Lkw-Fahrer eingeklemmt und tödlich verletzt

In Taunusstein wurde ein Lkw-Fahrer am Freitag von seinem Fahrzeug eingeklemmt und tödlich verletzt. Das teilte die Polizei in Bad Schwalbach mit. Der 63-Jährige sei vermutlich damit beschäftigt gewesen, seinen geparkten Lkw-Anhänger an die Zugmaschine anzukoppeln. Aus bisher ungeklärter Ursache wurde er dann eingeklemmt und starb an den Verletzungen.

Der Bereich der Unfallstelle in der Oberen Waldstraße in Taunusstein blieb mehrere Stunden für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, soll nun ein Sachverständiger klären. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich bei ihr zu melden, damit der Unfallhergang besser nachvollzogen werden kann. Der Lkw wurde zu Untersuchungszwecken sichergestellt.

Feuerwehrleute an der Unfallstelle