Drei Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.
Drei Menschen wurden bei dem Unfall verletzt. Bild © picture-alliance/dpa

Bei einem Auffahrunfall auf der A5 nahe Alsfeld sind sieben Menschen verletzt worden. Autofahrer auf dem Weg in den Osterurlaub brauchten im bis zu 15 Kilometer langen Stau viel Geduld.

Ein Auffahrunfall auf der vielbefahrenen A5 hat am Freitag mitten im Oster-Reiseverkehr einen kilometerlangen Stau verursacht. Zwischen Grünberg (Gießen) und Alsfeld (Vogelsberg) staute sich der Verkehr auf bis zu 15 Kilometern. Die Umleitungsstrecken waren schnell überlastet.

Der Auffahrunfall hatte sich gegen 9 Uhr zwischen den Anschlussstellen Homberg (Ohm) und Alsfeld West ereignet. Beteiligt waren nach Angaben der Autobahnpolizei fünf Fahrzeuge. Sieben Menschen wurden verletzt. Als Auslöser geht die Polizei von zu hoher Geschwindigkeit und zu geringem Abstand aus.

Ein 24 Jahre alter Kleinbusfahrer aus Frankfurt übersah demnach das Ende eines Staus und beschädigte beim Ausweichen drei Autos: Ein Wagen fuhr in die Schutzplanke und einer ins Stauende, wo er auf einen anderen stieß. Ein nachfolgendes Auto fuhr dann in den Kleinbus.

Sieben Verletzte mussten ins Krankenhaus

In dem Bus fuhren fünf Handballspielerinnen mit, die wie der Fahrer leicht verletzt wurden. Auch eine Autofahrerin aus Bad Kreuznach trug leichte Verletzungen davon. Alle kamen in ein Krankenhaus.

Die Autobahn war zwischen beiden Anschlussstellen Richtung Norden für eine halbe Stunde komplett gesperrt. Am Mittag waren die Aufräumarbeiten beendet und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden.

Autos nach dem Unfall im Stau auf der A5.
Autos nach dem Unfall im Stau auf der A5. Bild © Andreas Rippl/hr

Sendung: hr-iNFO, 30.03.2018, 11.00 Uhr