Laotische Riesenspinn
Die Beinspannweite der laotischen Riesenkrabbenspinne beträgt bis zu 30 Zentimeter. Bild © Senckenberg Institut

Ein Frankfurter hat offenbar unbemerkt eine riesige Spinne aus Laos eingeschleppt. Experten vermuten, dass es sich um eine Riesenkrabbenspinne handelt – eine der größten Spinnen weltweit. Unklar ist, wo sich das Tier im Moment befindet.

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Es ist eine Horrorvorstellung, nicht nur für Spinnenphobiker: Als ein Frankfurter nach einem Urlaub in Laos am Sonntag seinen Koffer auspacken will, springt ihm plötzlich eine riesige Spinne entgegen. Das Tier soll so groß gewesen sein wie ein Teller und sich sehr schnell bewegt haben.

Der verschreckte Mann rief die Polizei, die wiederum Spinnenforscher des Frankfurter Senckenberg Instituts um Hilfe bat. Bei einer ersten Durchsuchung der Wohnung konnte das Tier nicht gefunden werden. Vermutlich ist es nach draußen entwischt, denn der Mann hatte zum Lüften sowohl die Balkontür als auch mehrere Fenster geöffnet. 

Riesig, aber ungiftig

Anhand der Beschreibung des Urlaubers gehen die Experten davon aus, dass es sich bei dem Tier um eine laotische Riesenkrabbenspinne handelt. Mit einer Beinspannweite von bis zu 30 Zentimetern zählt Heteropoda maxima, wie die Spinne wissenschaftlich heißt, zu den größten Spinnen weltweit.

Zurzeit untersuchen die Experten die Haar- und Kotspuren im Koffer des Urlaubers, um ihre Vermutung zu überprüfen. Falls es sich tatsächlich um die laotische Riesenkrabbenspinne handeln sollte, besteht laut den Experten keine Gefahr. Ihre Bisse seien ungiftig und sie sei generell recht schreckhaft.

Sendung: hr-fernsehen, maintower, 01.04.2019, 18 Uhr