Das Landgericht Hamburg hat dem Betreiber der Onlineseite "Babycaust" untersagt, bei Äußerungen über die Ärztin Kristina Hänel Schwangerschaftsabbrüche mit dem Holocaust zu vergleichen.

Die Medizinerin aus Gießen muss es laut am Montag veröffentlichtem Urteil nicht hinnehmen, mit KZ-Ärzten gleichgestellt und "entartet" genannt zu werden. Sie hatte den radikalen Abtreibungsgegner Klaus Günter Annen verklagt. Dieser muss 6.000 Euro Entschädigung zahlen.

Hänel brachte eine Debatte über den Abtreibungsparagrafen 219a ins Rollen, der im März 2019 geändert wurde.