Beim Auszug aus einer Mietwohnung muss der Mieter nicht für gewöhnliche Gebrauchsspuren aufkommen.

Dies geht aus einem Beschluss des Landgerichts Wiesbaden hervor, das am Montag bekannt wurde und das damit ein Urteil des Wiesbadener Amtsgerichts vom Dezember 2018 bestätigte. Geklagt hatte ein Vermieter, dessen Mieter nach 14 Jahren ausgezogen und Gebrauchsspuren an Laminat und Teppichboden hinterlassen hatte. Dem Gericht zufolge sind Verschleißspuren nicht unüblich, besonders bei Laminat von einfacher Qualität.