Mit dem Verdacht des Menschenhandels bei einer Baufirma haben Ermittler am Mittwoch mehrere Objekte in Südniedersachsen und Hessen durchsucht.

Beschuldigt seien mehrere Männer aus den Bereichen Holzminden, Göttingen und Fulda, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mit.

Die Gruppe werde verdächtigt, Arbeiter aus dem Ausland unter falschen Vorwänden nach Deutschland zu locken, wo sie für deren Baufirma arbeiten müssten. Der mutmaßliche 23 Jahre alte Chef der Firma wurde am Morgen in Fulda vorübergehend festgenommen.