Nach dem Tod eines 40-Jährigen am Frankfurter Fernbusbahnhof sitzt der mutmaßliche Messerstecher in Untersuchungshaft. Der 35 Jahre alte Tatverdächtige gibt an, Stimmen gehört zu haben.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mann am Frankfurter Hauptbahnhof erstochen

Absperrband markiert den Tatort am Busbahnhof in Frankfurt.
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Nach den tödlichen Messerstichen im Frankfurter Bahnhofsviertel in der Nacht zum Montag, ist der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft genommen worden. Der 35 Jahre alte Mann war kurz nach der Tat festgenommen worden. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, äußerte der Verdächtige sich zunächst nicht konkret zu den Vorwürfen. "Er sagte nur etwas von Stimmen, die er gehört habe", berichtete die Sprecherin.

Die Ermittler werfen dem Mann Mord vor. Zu dem Angriff war es in der Nacht zum Montag gekommen. Zeugen hatten gegen 4 Uhr morgens die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden am Fernbusbahnhof am Hauptbahnhof einen schwerverletzten Mann. Er konnte nicht mehr reanimiert werden.

Opfer stammt aus Bayern

Bei dem Opfer handelt es sich den Behörden zufolge um einen 40-Jährigen aus Bayern. Nach Berichten der "Bild"-Zeitung soll sich der Schwerverletzte noch rund 50 Meter weit geschleppt haben, bevor er an dem Busbahnhof zusammenbrach.

Der Tatverdächtige war in unmittelbarer Nähe des Tatorts festgenommen worden. Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Sendung: hr-iNFO, 22.06.2020, 19.00 Uhr