Im Fall eines massiven Online-Angriffs auf etwa 1.000 Politiker und Prominente muss sich der Tatverdächtige Ende September vor dem Jugendschöffengericht in Alsfeld (Vogelsberg) verantworten.

Die Verhandlung soll "aller Voraussicht nach unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen", wie das Gericht am Montag mitteilte. Das Jugendschöffengericht ist zuständig, weil der heute 22-Jährige zu den Tatzeitpunkten als Jugendlicher beziehungsweise als Heranwachsender in der Region lebte. Er soll Daten ausgespäht, angekauft und damit Erpressungsversuche gemacht haben