Nach dem Kran-Unfall auf der A7 wird die Fahrbahn repariert.

Mehr als zwei Tage lang hat ein Unfall mit einem 50 Tonnen schweren Kran den Verkehr auf der A7 am Kirchheimer Dreieck durcheinander gebracht. Nach Bergung und Fahrbahnreparatur rollt der Verkehr nun wieder ohne Einschränkungen.

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hs
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Nach dem Unfall mit einem Schwertransporter und einem auf die Autobahn 7 gestürzten Kran bei Neuenstein (Hersfeld-Rotenburg) sind die Schäden an der Fahrbahn wieder repariert. Das teilte die Autobahnpolizei Bad Hersfeld am Sonntag mit. Demnach rollt auch der Verkehr seit dem Morgen wieder ohne Einschränkungen.

Den Reparaturarbeiten an der Straße war die Bergung des 50 Tonnen schweren Krans in der Nacht zum Samstag vorausgegangen. Bauarbeiter Die beschädigte Teerdecke ist durch Bauarbeiter wiederhergestellt worden. Der umgestürzte Kran hatte die Autobahn bei dem Unfall am Donnerstag schwer demoliert.

Ungemach für Urlauber

Lange war an der Unfallstelle von Fulda in Richtung Kassel am Kirchheimer Dreieck wegen der Reparaturarbeiten die rechte Spur gesperrt. Für Pendler und Urlaubsrückkehrer bedeutete der Unfall Ungemach. Nach Angaben von Hessen Mobil staute sich der Verkehr dort auch am Samstag auf mehreren Kilometern.

Die Bergungsarbeiten des umgekippten Krans hatten sich zuvor hingezogen. Erst in der Nacht zu Samstag war der Kran geborgen und abtransportiert worden.

Lastwagen-Fahrerin verlor Kontrolle - Kran auf der Ladefläche

Eine 65-Jährige hatte bei dem Unfall am Donnerstag die Kontrolle über einen Schwertransporter verloren und mit ihrem Fahrzeug die rechte Leitplanke durchbrochen, ehe sie etwa 30 Meter tiefer an einem Abhang zum Stehen kam. Dabei krachte der schwere Kran von der Ladefläche auf die Fahrbahn.

Die viel befahrene Nord-Süd-Verbindung musste ab dem Kirchheimer Dreieck in Fahrtrichtung Norden gesperrt werden. Erst am frühen Freitagabend wurden zwei von drei Fahrspuren wieder freigegeben.

60 Kilometer Stau rund um das Kirchheimer Dreieck

Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr auf den betroffenen Strecken an der A4, A5 und A7 auf mehr als 60 Kilometern. Auch Umleitungsstrecken waren völlig überlastet, es wurde zu einer weiträumigen Umfahrung geraten.

Den Angaben zufolge entstand bei dem Unfall ein Schaden von etwa einer halben Million Euro.

Die Lkw-Fahrerin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte wurden laut den Beamten nach dem Unfall bei der Anfahrt behindert, da nicht alle Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse bildeten.

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