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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Toter aus Werratalsee geborgen

Foto eines kleinen Rettungsbootes der DLRG am Ufer eines Badesees.

Rettungskräfte haben aus dem nordhessischen Werratalsee einen Toten geborgen. Laut Polizei war der Mann dort wohl baden gegangen und dann in Not geraten.

Aus dem Werratalsee bei Eschwege ist ein Toter geborgen worden. Drei Angler waren am Dienstagabend auf die Notlage eines Mannes aufmerksam geworden und hatten noch vergeblich versucht, ihn zu retten, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Die alarmierten Rettungskräfte konnten allerdings nur noch den Tod des 33-Jährigen feststellen.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Ermittler gehen davon aus, dass der aus Thüringen stammende Mann ertrunken ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher. Die Umstände deuteten darauf hin, dass der 33-Jährige zu dem See gegangen war, um zu baden. Ob die Staatsanwaltschaft eine Obduktion anordnen wird, stand zunächst nicht fest.

An welchem Teil des Sees der Mann verunglückte, teilte die Polizei nicht mit. Der Werratalsee erstreckt sich über zwei Kilometer und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Camper und Urlauber. Mehrmals im Jahr finden hier auch Segelregatten und Rudermeisterschaften statt.

Mehr Badetote wegen Corona?

Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) kamen im vergangenen Jahr in hessischen Gewässern 23 Menschen ums Leben, darunter drei Kinder. Insgesamt stieg die Zahl der Badetoten gegenüber dem Vorjahr um drei. Laut DLRG könnten ein Grund für den Anstieg die im Corona-Jahr 2020 vielerorts geschlossenen Freibäder sein.

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