Das Amtsgericht Alsfeld hat einen Mann wegen Volksverhetzung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt.

Der 35-jährige räumte ein, in einer Messenger-Gruppe mit mehr als hundert Mitgliedern Nazi-Bilder und -Videos verbreitet zu haben. Mehrere Fotos zeigen laut Staatsanwaltschaft Adolf Hitler in Uniform mit Hakenkreuz-Armbinde sowie Schriftzügen, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen.

Der Angeklagte musste mit bis zu drei Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe rechnen. Das Urteil fiel am Dienstag aber recht milde aus: elf Monate auf Bewährung und 2.500 Euro Geldstrafe.