Das Landgericht Frankfurt hat vier Manager eines Gleisbauunternehmens wegen Schwarzarbeit und Steuerbetrug in Millionenhöhe zu Haftstrafen verurteilt.

Der 50 Jahre alte Geschäftsführer des mittlerweile insolventen Unternehmens erhielt mit vier Jahren und sieben Monaten die höchste Strafe, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.

Der Gesamtschaden belief sich laut Anklage auf rund 11,6 Millionen Euro. Die Angeklagten hatten zuvor gestanden. Sie hätten die Unregelmäßigkeiten zwischen 2016 und 2019 begangen, um die Firma "wettbewerbsfähig" zu halten.