Für eine lebensgefährliche Messerattacke in der Silvesternacht 2017/18 ist ein Mann vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Das Gericht ging von gefährlicher Körperverletzung aus. Der 34 Jahre alte Angeklagte hatte zunächst mit dem Opfer den Jahreswechsel gefeiert. Später gerieten beide in der Altstadt von Frankfurt-Höchst in Streit.

Trotz der Verletzungen hatte schon die Staatsanwaltschaft einen Tötungsvorsatz verneint. Der Angreifer berief sich auf Notwehr - sein Gegner habe ihn gewürgt. Dies wurde vor Gericht aber widerlegt.