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Zuhause gekocht: Familie erleidet Gasvergiftung

Symbolfoto: Zwei Flammen brennen an einem Gasherd.

Der Herd hing an einer Gasflasche: Beim Kochen haben sich ein Paar aus Rüsselsheim und seine beiden Kinder Vergiftungen zugezogen. Per Rettungshuschrauber kamen alle in eine Klinik.

Eine vierköpfige Familie aus Rüsselsheim hat beim Kochen am Herd in ihrer eigenen Wohnung Gas eingeatmet. Die Folgen waren schlimm: Alle mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Wegen mangelnder Kapazitäten in den Kliniken der Region wurden die Kinder im Alter von neun und elf Jahren sowie ihre 48 und 50 Jahre alten Eltern am Samstag in eine Klinik nach Regensburg geflogen, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Familie alarmierte noch selbst Hilfe

Warum größere Mengen Gas aus dem Herd ausgetreten waren, stand auch am Sonntag noch nicht fest. Die Familie hatte über Schwindel und Atemnot geklagt und selbst noch die Rettungsleitstelle alarmiert.

Die Feuerwehr machte den mit einer Gasflasche betriebenen Herd in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus als Ursache aus.

Die Feuerwehr habe aufgrund der unklaren Lage einige umliegende Wohnungen vorübergehend evakuieren und dafür auch Wohnungstüren öffnen müssen. In dem Haus sind 106 Menschen gemeldet. Die Kriminalpolizei ermittelt, Fremdverschulden werde aber derzeit ausgeschlossen.

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